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im letzten Act des Siegfried und der Abschiedsjubel dersich Trennenden im ersten Act der Götterdämmerung u. s. w.Dann wieder die Nornenscene im Anfänge des erstenActs (Vorspiels) der Götterdämmerung. Im Tristan Liebes-sehnsucht im zweiten Act, Todessehnsucht im dritten Act.Im einzelnen Act ist der Schluss oftmals (Tristan i, Wal-küre i, Siegfried i) ein Sichstürzen eines Stromes mitimmer schnellerem Rauschen, die zunehmende Breite undzugleich Schnelligkeit der Empfindung, mit der höchstenSicherheit. Andere Acte haben eine Katastrophe unddarauf eine Erschütterung und Stillstehen der Empfin-dung über das Ungeheure, was geschehen: so Markeim zweiten Act des Tristan, der Zug der Mannen mitSiegfried’s Leiche.
Das Rhythmische und Gesetzmässige zeigt sich beiWagner nur in den Maassen der grössten Dimension, imeinzelnen ist er oft gewaltsam und unrhythmisch.
3 -
In mancher Folge von Harmonien Wagner’s empfindeich etwas angenehm Widerstrebendes, wie beim Dreheneines Schlüssels in einem ganz complicirten Schlosse.Man wundert sich, wie gesetzmässig der Widerstandnachlässt.
4 -
Ich wüsste nicht, auf welchem Wege ich je desreinsten sonnenhellen Glücks theilhaftig geworden wäre,als durch Wagner’s. Musik: und dies, obwohl sie durch-aus nicht immer vom Glück redet, sondern von denfurchtbaren und unheimlichen unterirdischen Kräften