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Das Schönste ist die Unnachahmlichkeit Shake-speare’s und Wagner’s. Das heisst: in vielen Dingen,Mitteln der Wirkung, werden sie sofort massenhaft nach-geahmt, und es giebt jetzt keinen begabten Componisten,der nicht bereits wagnerisches Gepräge hätte, in denMelismen, der Harmonik, der freien langen Melodie u. s. w.Die Gefahr von solcher Nachahmung ist sogar sehr gross,wie bei Michel Angelo. Um so stärker muss man sichvon der Zusammengehörigkeit der wagnerischenMittel und Zwecke überzeugen, um es fast mit Ekel zuempfinden, wenn dann die Mittel isolirt zu ganz andernund kleinen Zwecken verwendet werden. Besonders istdie Gefahr des Naturalismus gross, nach Wagner.Das Erschreckende, Berauschende u. s. w. seinerselbst wegen erstrebt. Eine ungeheure Fülle von Mittelnist ja da.