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noch verstanden wird, aber einen neuen Inhalt be-kommen hat. Diese Dinge sind bei dem Künstler künst-lerisch, nicht dogmatisch zu nehmen.
Auch das National-Deutsche gehört hierzu. Ersucht für das Kommende im Gewesenen die Analogien,so erscheint ihm das Deutsche Luther’s, Beethoven’s undseiner selbst, das Deutsche und seine grossen Fürsten alsBürgschaften, dass etwas Analoges von dem, was er fürnöthig in der Zukunft hält, einmal da war; Tapferkeit,Treue, Schlichtheit, Güte, Aufopferung, wie er alles diesin der herrlichen Symbolik seines „Kaisermarsches“ zusam-men gesagt hat — das ist sein Deutschthum. Er suchtden Beitrag, den die Deutschen der kommenden Culturgeben werden. Das ist freilich nicht der „Historismus“der Gelehrten Deutschlands, wie Hillebrand meint. Denndas ist wirklich Reaction und Lügengeist und Optimismus.Sondern in dem grossen unbefriedigten Herzen,das weit grösser ist als eine Nation — das nennter deutsch: man nennt es vulgärer Weise das Kosmo-politische des Deutschen, das ist eben nur die Caricatur.Die Deutschen sind nicht national, aber auch nicht kosmo-politisch, die grössten Deutschen; nur ihre Feinde habenihnen den dummen Wahn, man müsse beschränkt sein,eingeimpft. Um die Erbschaft der Vergangenheit an-treten zu können, müssen wir uns auch verpflichtet fühlen,ihre Schulden zu bezahlen. Man muss gut machen, wassie versäumt und verbrochen hat: das ist der billige Dankdafür, dass wir an dem Theil haben dürfen, was sie ge-wonnen und errungen hat.
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Wenn Wagner bald den christlich-germanischenMythus, bald Schiffahrer-Legenden, bald buddhaistische,