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10 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 2 (1896) Schriften und Entwürfe 1872 bis 1876 : Die Philosophie im tragischen Zeitalter der Griechen; Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne; Der Philosoph; Die Philosophie in Bedrängniss; Nachträge und Vorarbeiten zu den Unzeitgemässen Betrachtungen; Prometheus; Einzelne Gedanken und Entwürfe
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das Volk der Denker glaubt und wahrscheinlich, wasschlimmer ist, nicht einmal mehr an die fünf Denkwirthe.Nur aber, wer an sie glaubt, wird jetzt selig gesprochen:deshalb fehlt Hartmann unter den berühmten Namen desdeutschen Reichs. Denn er hat Geist, und nur denArmen im Geiste gehört jetzt dasReich.

Ist Herr Ulrici weise? Weilt er auch nur im Ge-folge der Weisheit als einer ihrer Liebhaber? Nein: be-trübter Weise nein, und ich kann doch nichts dafür,dass er kein Weiser ist. Es wäre ja erhebend zu wissen,dass wir Deutschen einen Weisen von Halle, einen Weisenvon München u. s. w. besässen: und besonders ungernlassen wir uns Carrière, den Erfinder des Realidealis-mus und des hölzernen Eisens entschlüpfen: wäre er nurein wenig mehr weise, wie gern wollten wir ihn alsvoll gelten lassen. Denn es ist eine Schande, dass dieNation nicht einmal einen Weisen, sondern nur fünfDenkwirthe hat, und dass Eduard von Hartmann esmerken lassen kann, was er weiss: dass es augenblick-lich in Deutschland an Philosophen fehlt.

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Die fliegenden Spinnfäden des Altmännersommers :Strauss als Bekenner.

d: Sympathie für dié Urzeiten.

Die Sympathie für die Urzustände ist recht die Lieb-haberei der Zeit. So ein Unsinn, dass eine Descendenz-lehre gar religionsmässig gelehrt werden kann! DieFreude liegt darin, dass nichts Festes da ist, nichtsEwiges und Unverbrüchliches.

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