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wir reden die Sprache des Symbols, des Bildes: sodannthun wir etwas hinzu mit künstlerischer Kraft, indemwir die Hauptzüge verstärken, die Nebenzüge vergessen.
4 -
Das Kunstwerk verhält sich ähnlich zur Natur, wiesich der mathematische Kreis zum natürlichen Kreisverhält.
5 -
Der Künstler schaut nicht „Ideen“ : er empfindet anZahlenverhältnissen Lust.
Alle Lust auf Proportion, Unlust auf Disproportion.
Die Begriffe aufgebaut nach Zahlen.
Die Anschauungen, die gute Zahlenverhältnisse dar-stellen, sind schön.
Der Mann der Wissenschaft rechnet die Zahlen derNaturgesetze, der Künstler schaut sie: dort Gesetz-mässigkeit, hier Schönheit.
Das vom Künstler Geschaute ist ganz oberflächlich,keine Idee! Die leichteste Hülle um schöne Zahlen.
Der Schönheitssinn zusammenhängend mit derZeugung.
7 -
Die Musik als Supplement der Sprache: vieleReize und ganze Reizzustände, die die Sprache nichtdarstellen kann, giebt die Musik wieder.
8 .
Wie ist nur die Kunst als Lüge möglich!
Mein Auge, geschlossen, sieht in sich zahllose wechselnde