Der Gedanke giebt uns den Begriff einer ganz neuenForm der Realität: er ist aus Empfindung und Ge-dächtnis zusammengesetzt.
Der Mensch in der Welt könnte sich wirklich be-greifen als einer aus einem Traume, der selbst mitge-träumt wird.
Der Stoss, das Einwirken des einen Atoms auf dasandere, setzt ebenso Empfindung voraus. Etwas an sichFremdes kann nicht auf einander wirken.
Nicht das Erwachen der Empfindung, sondern dasBewusstsein in der Welt ist das Schwere, aber doch nochErklärbare, wenn alles Empfindung hat.
Wenn alles Empfindung hat, so haben wir ein Durch-einander von kleinsten, grösseren und grössten Empfin-dungscentren. Diese Empfindungscomplexe, grösser oderkleiner, wären „Wille“ zu benennen.
Wir machen uns schwer von den Qualitäten los.
Empfindung, Reflexbewegungen, sehr häufig undblitzschnell erfolgende, allmählich ganz eingelebte, erzeugendie Schlussoperation, das heisst das Gefühl der Causalität.Von der Causalitätsempfindung hängen Raum und Zeitab. Das Gedächtniss bewahrt die gemachten Reflex-bewegungen.
Das Bewusstsein hebt an mit der Causalitätsempfin-dung, das heisst: das Gedächtniss ist älter als das Be-wusstsein. Zum Beispiel bei der Mimosa haben wir Ge-dächtniss, aber kein Bewusstsein. Gedächtniss natürlichohne Bild bei der Pflanze.
Aber Gedächtniss muss dann zum Wesen derEmpfindung gehören, also eine Ureigenschaft der Dingesein. Dann aber auch die Reflexbewegung.
Die Unverbrüchlichkeit der Naturgesetze heisst doch:Empfindung und Gedächtniss ist im Wesen der Dinge.