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und Griechen bl utes! Daran ist zu zeigen, wie dieMenschen viel besonn er er leben lernen müssen. DieTyrannen des Geistes in Griechenland sind fast immerermordet worden und haben nur spärliche Nachkommen-schaft gehabt. Andre Zeiten haben ihre Kraft gezeigtim zu Ende Denken und in alle Möglichkeiten Ver-folgen eines grossen Gedankens: die christlichen zumBeispiel. Aber bei den Griechen war diese Übermachtzu erlangen sehr schwer; alles war da in Feindschaftunter einander. Stadtcultur allein bis jetzt bewiesen —jetzt noch leben wir davon.
Stadt-Cultur.
Welt-Cultur.
Volks-Cultur: wie schwach bei den Griechen, eigent-lich war’s doch nur die athenische Stadtcultur, verblasst.
Der grösste Verlust, der die Menschheit treffen kann,ist ein Nichtzustandekommen der höchsten Lebenstypen.So etwas ist damals geschehen. Eine scharfe Parallelezwischen diesem Ideal und dem christlichen. Zu benutzendie Bemerkung Schopenhauer’s: „Vorzügliche und edleMenschen werden jener Erziehung des Schicksals baldinne und fügen sich bildsam und dankbar in dieselbe;sie sehn ein, dass in der Welt wohl Belehrung, abernicht Glück zu finden sei und sagen endlich mit Petrarca:,,altro diletto, che ’mparar, non ftrovo“. Es kann damitsogar dahin kommen, dass sie ihren Wünschen und Be-strebungen gewissermaassen nur noch zum Schein undtändelnd nachgehn, eigentlich aber und im Ernst ihresInnern bloss Belehrung erwarten; welches ihnen alsdanneinen beschaulichen, genialen,'erhabenen Anstrich giebt.“(Parerga, Bd. I Aphorismen zur Lebensweisheit, Kapitel 5,Paränesen und Maximen.) Damit vergleiche man dieSokratiker und ihre Jagd nach Glück!