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Anaximander: Kampf gegen den Mythus, inso-fern er verweichlicht und verflacht und so die Griechenin Gefahr bringt.
Heraklit: Kampf gegen den Mythus, insofern er dieGriechen isolirt und sie den Barbaren entgegenstellt. Erdenkt über eine Weltordnung nach, die überhellenisch ist.
Parmenides: theoretische Geringschätzung derWelt, als einer Täuschung. Kampf gegen das Phan-tastische und Wogende der ganzen Weltbetrachtung: erwill dem Menschen Ruhe geben gegen die politischeLeidenschaft. Gesetze geben.
Anaxagoras: die Welt als unvernünftig, aber dochmaassvoll und schön: so sollte der Mensch sein und sofand er ihn in dem älteren Athener: Aschylus u. s. w.Seine Philosophie Spiegelbild des älteren Athen: Gesetz-gebung für Menschen, die keine brauchen.
Empedokles: panhellenischer Reformator, pytha-goreisches Leben, wissenschaftlich begründet. NeueMythologie. Einsicht in die Unvernunft der beiden Triebe,Liebe und Hass. Liebe, Demokratie, Gütergemeinschaft.Vergleich mit der Tragödie.
Demokrit: die Welt ist unvernünftig, auch nichtmaassvoll und schön, sondern nur nothwendig. Unbe-dingte Beseitigung alles Mythischen. Die Welt ist be-greiflich. Er will die Polis (an Stelle des epikurischenGartens) ; das war eine Möglichkeit des hellenischen Lebens.
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Wie war es nur möglich, dass sich Thaies vom My-thus lossagte! Thaies als Staatsmann! Hier muss etwasvorgefallen sein. War die Polis der Brennpunkt des helle-nischen Willens und beruhte sie auf dem Mythus, so heisstden Mythus aufgeben soviel wie den alten Polisbegriff