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Die weichliche Behaglichkeit des Lebens —dagegen Genügsamkeit, strenge asketische Auffassung,bei Pythagoras, Empedokles, Anaximander.
Grausamkeit in Kampf und Streit — dagegenEmpedokles mit seiner Reform des Opfers.
Lüge und Betrug — dagegen Begeisterung für dasWahre bei jeder Consequenz.
Schmiegsamkeit, übertriebene Geselligkeit — da-gegen Heraklit’s Stolz und Einsamkeit.
Diese Philosophen zeigen die Lebenskraft jener Cultur,die ihre eignen Corrective erzeugt. Wie stirbt diese Zeitab? Unnatürlich. Wo stecken denn nur die Keime desVerderbens? Die Flucht der Besseren aus der Welt warein grosses Unglück. Von Sokrates an: das Individuumnahm sich zu wichtig mit einem Male. Die Pest kamhinzu, für Athen. Dann gieng man an den Perser-kriegen zu Grunde. Die Gefahr war zu gross undder Sieg zu ausserordentlich.
Der Tod der grossen musikalischen Lyrik und derPhilosophie.
Sokrates ist die Rache für Thersites: der herr-liche Achill schlug den hässlichen Volksmann Thersitestodt, vor Zorn über seine Rohheit bei Penthesilea’s Tode;der hässliche Volksmann Sokrates schlug die Autorität desherrlichen Mythus in Griechenland todt.
2.
Die älteren Philosophen und der Mythus.
Thaies: was trieb ihn zur Wissenschaft und Weis-heit? — Vor allem der Kampf gegen den Mythus.Gegen die Polis, die auf ihn fundirt ist. Einziges Mitteldas Hellenische zu schützen, die Perserkriege abzu-wenden. Bei allen Philosophen ein panhellenischer Zweck.
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