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10 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 2 (1896) Schriften und Entwürfe 1872 bis 1876 : Die Philosophie im tragischen Zeitalter der Griechen; Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne; Der Philosoph; Die Philosophie in Bedrängniss; Nachträge und Vorarbeiten zu den Unzeitgemässen Betrachtungen; Prometheus; Einzelne Gedanken und Entwürfe
Entstehung
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132
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Schluss.

(Disposition aus den Entwürfen zurPhilosophie im tragischen Zeitalterder Griechen.)

Das Denken der Griechen im tragischen Zeit-alter ist pessimistisch, oder künstlerisch opti-mistisch.

Tiefes Misstrauen gegen die Realität: niemand nimmteinen guten Gott, der alles ofttime gemacht, an.

Pythagoreer religiöse Secte.

Anaximander.

Empedokles.

Eleaten.

I Anaxagoras.

| Heraklit.

Demokrit: die Welt ohne moralische und ästhetischeBedeutung, Pessimismus des Zufalls.

Wenn man sie alle vor eine Tragödie stellte, sowürden die drei ersten (Pythagoreer, Anaximander, Empe-dokles) sie als Spiegel der Unseligkeit des Daseins er-kennen, Parmenides als vergänglichen Schein, Heraklitund Anaxagoras als künstlerischen Bau und Abbild derWeltgesetze, Demokrit als Resultat von Maschinen.

Mit Sokrates beginnt der Optimismus, der nichtmehr künstlerische, mit Teleologie und dem Glauben anden guten Gott; der Glaube an den wissenden gutenMenschen. Auflösung der Instincte. Sokrates bricht mit