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das Seiende wird hier umschrieben als voll, gestaltet,schwer: Körper und diese Prädicate sind identisch. Hierhaben wir die Unterscheidung, die bei Locke wiederkehrt:primäre Eig-enschaften, welche den Dingen an sich zu-kommen, ausserhalb unserer Vorstellung: solche die manan ihnen nicht wegdenken kann: Ausdehnung, Undurch-dringlichkeit, Gestalt, Zahl. Alle übrigen als secundär,als Erzeugnisse der Einwirkung jener primären Eigen-schaften auf unsere Sinnesorgane, folglich als blosse Em-pfindungen in diesen, Farbe Ton Geschmack GeruchHärte Weiche Glätte Rauhigkeit u. s. w. Es wird alsovon der Beschaffenheit der Dinge abgerechnet, was Actionder Nerven der Sinnesorgane ist.
Ein Ding entsteht, wenn sich ein Atomencomplexbildet, es vergeht, wenn er sich löst: es verändert sich,wenn Lage und Stellung wechseln oder ein Theil durchandere ersetzt wird, es wächst, wenn neue Atome hinzu-treten. Jede Einwirkung eines Dings auf das anderegeschieht durch Stoss der Atome: bei räumlicher Tren-nung kam die empedokleische Theorie von den Ausflüssenzu Hülfe. Überhaupt sehen wir eine gründliche Be-nutzung des Empedokles: dieser hatte den Dualismusder Art der Bewegung bei Anaxagoras erkannt und diemagische Einwirkung ergriffen: Demokrit stellte sich aufdie umgekehrte Seite. Dieser hatte vier Elemente auf-gestellt: Demokrit bemühte sich, sie zu charakterisirenaus seinen gleichartigen Atomen. Das Feuer besteht auskleinen runden Atomen: in den andern sind verschieden-artige Atome gemischt, die Elemente unterscheiden sichnur durch die Grösse ihrer Theile: weshalb Wasser, Luft,Erde auch durch Ausscheidung aus einander entstehenkönnen. Mit Empedokles glaubt Demokrit, dass nur dasGleiche auf das Gleiche wirkt. Durch die Theorie der