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zu erklären. Drittens: das Wachsthum erklärt sich nurdaraus, dass die Nahrung in die leeren Zwischenräume desKörpers eindringe. Viertens: ein Gefäss mit Asche gefülltfasse noch ebensoviel Wasser, als wenn es leer sei, so dassdie Asche in die leeren Zwischenräume des W assers ver-schwinde. Das Seiende ist also — das Volle. Das Volle istso zu charakterisiren, dass es absolut nichts vom Leerenin sich enthält. Wäre jede Grösse in’s unendliche theil-bar, dann bliebe überhaupt keine Grösse mehr zurück:dann gäbe es kein Seiendes. Wenn es überhaupt etwasVolles, das heisst Seiendes geben soll, darf die Theilungnicht in’s unendliche gehen. Die Bewegung aber be-weist ebensowohl das Seiende als das Nichtseiende. Wäredas Nichtseiende allein, so gäbe es keine Bewegung. Sobleiben die Atome übrig. Das Seiende ist die untheil-bare Einheit. — Wenn aber diese Seienden aufeinanderwirken sollen durch Stoss , so müssen sie durchausgleichartig sein: Demokrit hält also fest, was Parmeni-des sagt, dass das Seiende absolut gleichartig in jedemPunkte sein müsse. Das Sein kommt keinem Punktemehr als dem andern zu. Wäre das eine Atom etwas,was das andere nicht ist, so wäre dies ein Nichtseiendes,das heisst etwas Widersprechendes. Nur unsere Sinnezeigen uns Dinge von qualitativ bestimmten Ver-schiedenheiten. Alle Qualitäten nur in der Vorstellung(yo'ftoj), nur quantitativ sind die Seienden verschieden.So sollen alle Qualitäten auf Quantitätsverschiedenheitenzurückgeführt werden. Der Hauptunterschied ist die Ge-stalt; damit ist Verschiedenheit an Grösse und Schweregegeben. Die Schwere kommt jedem Körper als Maass-verhältniss für jede Quantität zu: da alle Seienden gleich-artig sind, muss sie allen Körpern gleichartig zukommen,das heisst: bei gleichen Massen gleiche Schwere. Also