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Werth des Materialismus und Verlegenheit desselben.Plato und Demokrit.
Der weltflüchtige heimathlose edle Forscher.Demokrit und die Pythagoreer finden zusammen dasFundament der Naturwissenschaften.
2.
(Zusammenhängende Darstellung der Philosophie Demokrit’s nach demCollegienheft über „die vorplatonischen Philosophen“.)
Uber Demokrit’s Leben ist wenig bezeugt, aber eineMenge Fabeln: ungeheure Reisen, Verarmung, Auszeich-nung durch seine Mitbürger, grosse Einsamkeit undArbeitskraft. Spät ist die Meinung, dass er über allesgelacht habe. Von seinen Lehrern wissen wir nichts.Er ist ein grosser Schriftsteller. Wegen seines Schwungesund des ornatum genus dicendi stellt ihn Cicero mitPlato zusammen..
Die Ausgangspunkte des Demokrit (und des Leu kipp)sind die Sätze der Eleaten. Nur geht Demokrit aus vonder Realität der Bewegung, und zwar weil das Denkeneine Bewegung ist. Dies ist in der That der Angriffs-punkt: „es giebt eine Bewegung: denn ich denke: unddas Denken hat Realität“. Giebt es aber Bewegung, somuss es auch leeren Raum geben: oder das Nichtseiendeist so real als das Seiende. Bei absoluter Raumfüllung istdie Bewegung unmöglich. Gründe: erstens: die räumlicheBewegung kann nur im Leeren stattfinden, denn dasVolle könne kein anderes in sich aufnehmen. Wenn zweiKörper in demselben Raume sein könnten, dann könntenebenso gut unzählige darin sein und der kleinste Körperkönnte den grössten in sich aufnehmen. Zweitens: Ver-dünnung und Verdichtung ist nur durch den leeren Raum