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S. 209 f.) gegen Kant einwendet. „Nun ist es aber erstensklar, dass ich von einer Succession als solcher nichtswissen kann, wenn ich die aufeinanderfolgenden Gliederderselben nicht zugleich in meinem Bewusstsein habe.Die Vorstellung einer Succession ist also selbst gar nichtsuccessiv, folglich auch von der Succession unserer Vor-stellungen durchaus verschieden. Zweitens implicirt dieAnnahme Kant’s so offenbare Absurditäten, dass eseinen Wunder nimmt, wie er sie unbeachtet lassen konnte.Cäsar und Sokrates sind nach dieser Annahme nichtwirklich todt, sie leben noch ebensogut wie vor zwei-tausend Jahren und scheinen bloss todt zu sein, in Folgeeiner Einrichtung meines „inneren Sinnes“. KünftigeMenschen leben jetzt schon, und wenn sie jetzt nochnicht als lebend hervortreten, so ist daran ebenfalls jeneEinrichtung des „inneren Sinnes“ schuld. Hier fragt essich vor allen Dingen: Wie kann der Anfang und dasEnde des bewussten Lebens selbst, mitsammt allen seineninneren und äusseren Sinnen, bloss in der Auffassungdes inneren Sinnes existiren? Thatsache ist eben, dassman die Realität der Veränderung durchaus nicht ab-leugnen kann. Wird sie zum Fenster hinausgewiesen,so schlüpft sie durch das Schlüsselloch wieder herein.Man sage: „Es scheint mir bloss, dass Zustände und Vor-stellungen wechseln“, — so ist doch dieser Schein selbstetwas objectiv Vorhandenes und in ihm hat die Successionunzweifelhaft objective Realität, es folgt darin etwaswirklich aufeinander. — Ausserdem muss man bemerken,dass die ganze Kritik der Vernunft ja nur unter derVoraussetzung Grund und Recht haben kann, dass unsunsre Vorstellungen selbst so erscheinen, wie sie sind.Denn wenn auch die Vorstellungen uns anders erschienen,als sie wirklich sind, so würde man auch über diese