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es giebt in dieser sogenannten, doch nur angeblichenWirklichkeit weder Zeit, noch Raum, noch Bewegung.Zuletzt ist der Pfeil selbst eine Täuschung: denn erstammt aus der Vielheit, aus der durch die Sinneerzeugten Phantasmagorie des Nicht-Einen. Angenommen,der Pfeil hätte ein Sein, dann wäre er unbeweglich, zeit-los, ungeworden, starr und ewig — eine unmöglicheVorstellung! Angenommen, die Bewegung wäre wahr-haft real, so gäbe es keine Ruhe, also keine Lage fürden Pfeil, also keinen Raum — eine unmögliche Vor-stellung! Angenommen, dass die Zeit real sei, so könntesie nicht unendlich theilbar sein; die Zeit, die der Pfeilbrauchte, müsste aus einer begrenzten Anzahl von Zeit-momenten bestehen, jeder dieser Momente müsste einAtomon sein — eine unmögliche Vorstellung! Alle unsreVorstellungen, sobald ihr empirisch gegebner, aus dieseranschaulichen Welt geschöpfter Inhalt als veritas aeternagenommen wird, führen auf Widersprüche. Giebt esabsolute Bewegung, so giebt es keinen Raum; giebt esabsoluten Raum, so giebt es keine Bewegung; giebt esein absolutes Sein, so giebt es keine Vielheit; giebt eseine absolute Vielheit, so giebt es keine Einheit. Dasollte einem doch klar werden, wie wenig wir mit solchenBegriffen das Herz der Dinge berühren oder den Knotender Realität auf knüpfen: während Parmenides und Zenoumgekehrt an der Wahrheit und Allgültigkeit der Be-griffe festhalten und die anschauliche Welt als das Gegen-stück der wahren und allgültigen Begriffe, als eineObjectivation des Unlogischen und Widerspruchsvollenverwerfen. Sie gehen bei allen ihren Beweisen von dergänzlich unbeweisbaren, ja unwahrscheinlichen Voraus-setzung aus, dass wir in jenem Begriffsvermögen dasentscheidende höchste Kriterium über Sein und Nicht-