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Hugo Riemauu. — Der Ausdruck iu der Musik.
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plicirteL: es wäre aber sehr verkehrt, ihn durch umständliche Ver-gleichung und Analyse für jeden einzelnen Fall genau heransrechnenzu wollen — er muß vielmehr in der Praxis Sache der lebendigenEmpfindung bleiben, es gilt nur, durch Vertiefung der theoretischenErkenntnis des Wesens der Metrik, Rhythmik, Dynamik und Agogikdas Empfinden besser vorznschulen als es im allgemeinen zu ge-schehen Pflegt und es dadurch dahin zu bringen, daß man im ein-zelnen Falle in der Wahl der Mittel des Ausdrucks sicherer geht,als wenn Alles dem natürlichen Instinkt überlassen bleibt, wasnicht mit Worten vorgeschrieben ist. Ich denke, nach dieser Rich-tung kann noch viel geschehen und noch viel gewonnen werden.