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Der Ausdruck in der Musik
Entstehung
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Hugo Riemarm.

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lodischen, metrischen und rhythmischen Dynamik nicht beseitigen las-sen, weil sür eine und dieselbe Figur der Komponist sehr verschiedeneVortragsarten sordern kann und oft genug nicht festzustellen ist, waser gewollt hat, da die Zeichen der Notenschrift gerade in Sachender Phrasirung nicht ausreichend und nicht unzweideutig sind.

Unsere Vorliebe sür abbetonte Motive geht unter andern ausdem Überwiegen der männlichen Schlüsse über die weiblichen hervor;die Mehrzahl der in Ansehung der Doppeltaktmotive weiblichenSchlüsse ist doch im Sinne einfacher Taktmotive männlich z. B.:

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welche Fälle sich bei näherer Betrachtung Herausstellen als:

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Weibliche Schlüsse sind dagegen:

Die verschiedenartigen dynamischen Schattirungeu der Taktartensind nach dem gesagten wohl hinreichend klar ersichtlich, und jederkann sich dieselbe für den neun-, zwölf-, achtzehn- und vierund-zwanzigtheiligen Takt in seinen an-, in- und abbetonten Formenselbst zurechtlegen. Nicht unwesentliche Modifikationen der Auffas-sung entstehen durch rhythmische Veränderung der Taktthei-lung, d. h. durch Auflösung einzelner Taktglieder in kleinere Wertheoder durch Zusammenziehung mehrerer zu Noten längerer Geltungoder durch Einschaltung von Pausen u. s. f. Da die Zahl derMöglichkeiten hier ganz enorm wächst, so will ich die Untersuchungauf den dreitheiligen Takt beschränken und kann auch dann nur ein-zelnes herausgreisen, wenn ich nicht den Umsang meines Vortragsüber Gebühr ausdehnen soll.