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Die Söhne Sebastian Bach's
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Die Söhne Sebastian Bach's.

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weit über ihre Zeit erheben, in einzelnen Theilen unmittelbar indas Beste der Jetztzeit hereingreifen.

Neben diesen religiösen Gesängen hatte der alte Meister aberauch zahlreiche Lieder für das Herz, weltliche Lieder, gesetzt,in denen sich der gewonnene Fortschritt deutlich ausprägt. Er sollim Ganzen deren 95 geschrieben haben. Seinen letzten Abschlußfand dieser Theil der Thätigkeit Emanuel Bach's mit den NeuenLied er-Melodien, die wie duftige Blüthen am Rande des fürden alten Meister bereits geöffneten Grabes emporsprossen, dessendüstre Tiefe mit einem blühenden Kranze umflochten, und in denendie alte Liederform bereits veredelt, erweitert, deren Inhalt vertiefterscheint.

Am Ende eines so langen, reichen und ruhmgekrönten Lebensbegegnet uns diese ebenso liebenswürdige wie dankenswerthe Arbeitin doppelt wohlthätiger Weise.

Bach war von Berlin 1787, 54 Jahre alt, nach Hamburgübergesiedelt, offenbar um als Künstler freier zu sein und freierwirken zu können, als seine dienstliche Stellung in der Kapelle desgroßen Königs dies zuließ. Wenn dieser ihn auch ungern scheidensah, so scheint Bach zu ihm doch nicht auf einem so nahen Fußegestanden zu haben, wie dies später vielfach vermuthet worden ist,und wie unter Anderem Quanz zu Friedrich dem Großen ge-standen hatte. In Hamburg hatte er eine dienstliche Stellung ge-wonnen, die derjenigen ähnlich war, die sein Vater in Leipzig ander Thomasschule eingenommen hatte und welche den alten Tra-ditionen der Bach'schm Familie entsprach.

Er war ein fleißiger, thätiger Mann, und hat hier viel ge-schaffen, freilich auch Vieles an Gelegenheitsmusiken für die Kircheund für andere Veranlassungen, die auf bleibenden Werth keinenAnspruch machen dürfen. Dagegen sind auch alle seine größeren,und man kann auch hinzufügen ausgezeichneten Gesangs-Kompo-sitionen, die Oratorien, das Magnisikat, das Heilig, der Morgen-gesang, dort entstanden. Man darf sagen, daß der Ruf, dessenEmanuel Bach als einer der ersten Tonsetzer und Musiker seinerZeit genoß, aus seiner Thätigkeit und seinem Wirken in Hamburghervorgegangen war, auf diesen Grundlagen beruhte und in ihnenseine volle Berechtigung gefunden hat. Wenn das, was die Nach-welt an ihm zu schätzen hat, eine andere Würdigung fordert, so hat