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Die Söhne Sebastian Bach's
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C. H. Bitter.

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die Melodie an erster Stelle berücksichtigt sehen wollte, und manweiß, daß sein Spiel aus dem Clavichord ein singendes genanntwerden konnte, in dem Grade, daß er das Aushalten der Töneund das Vibriren derselben an den geeigneten Stellen mit Meister-schaft darznstellen wußte. Er wollte nicht überraschen, vielleichtauch nicht überwältigen, er wollte rühren, und dies vermochte ernur durch den Gesang auf seinem Instrument.

Von diesem Streben bis zu dem Gesänge durch die Menschen-stimme und vermöge der Melodie zu dem gegebenen Wort, den erin seinen geistlichen und oratorischen Arbeiten so oft, und zumTheil mit so vielem Erfolge geübt hatte, war nur ein verhältnis-mäßig kurzer Schritt, freilich ein Schritt, der bis dahin noch kaumgewagt worden war.

Wohl hat es schon früher deutsche Lieder gegeben; Seb. Bachhat ihrer mehrere gesetzt, die, auch wenn sie zum weitaus größerenTheil geistlichen Inhalts waren, doch seinen Geist athmen und,weit über die Zeit hinausragend, zum Theil noch jetzt mit Vorliebegesungen und gehört werden. Es mag hiebei nur an das, unzweifel-haft von ihm herrührende bekannte:Willst Du Dein Herz mirschenken", erinnert werden. Aber es waren Einzelheiten, die sichder Hauptsache nach der religiös-musikalischen Empfindungsweisederer anschließen, in deren Hand die deutsche Musik jener Zeit zu-meist lag, der Kantoren und Organisten. Alles Andere, was indieser Richtung geschaffen war, und zwar vorzugsweise innerhalbder Berliner Schule unter Emanuel Bach's Thcilnahme geschaf-fen wurde, war von sehr einfacher, meist ganz charakterloser Setzart,harmonisch so unbedeutend wie möglich, durchsichtig und völlig inter-esselos. Was die Berliner Schule in anerkennenswerthem Strebenund in ihr Agricola, Graun, Nichelmann, Quanz, F.Benda, Telemann, E. Bach und I. I. Graun, Kirn b erg er,Marpurg und Fasch, während der Jahre 17491753 (Oden mitMelodien) geleistet hatte, und wobei manweder erröthen nochgähnen sollte" war, so dankenswerth das Streben an sich war,doch nur in dieser Richtung gesetzt worden. Noch die 1762 erschieneneSammlung von Oden mit Melodien von Emanuel Bach ent-sprach der Hauptsache nach dieser Auffassung ebenso sehr, als dessenim Jahre 1766 erschieneneSing-Oden", so sehr sich auch in