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,C. H. Bitter.
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leer lassen und die edle Einsachheit des Gesanges durchzu viel Geräusch nicht verderben will."
Mit diesen Reprisen-Sonaten,welche noch eine weitere Nachfolgein zwei neuen Sonatenheften hatten, beschritt Emanuel Bach denBoden der neueren Klavier-Komposition. Nicht als ob er nichtschon früher in einzelnen Stücken, z. B. in der 1744 komponirtenSonate in l?-mol1, sich auf diesem Standpunkte befunden hätte.Aber er war noch nicht der ihn allein beherrschende geworden. Indiese Zeit fallen auch die Charakterstücke (Salon-Kompositionen), indenen Bach Personen der Berliner Gesellschaft musikalisch derartcharakterisirte, daß jeder dort einigermaßen Bewanderte sie soforterkennen konnte. Gewisse Sammelwerke jener Zeit (Das musikalischeAllerlei, Der musikalische Zeitvertreib, Das musikalische Mancherlei),die vorzugsweise von den ersten Tonsetzern der Berliner Schuleangefüllt waren (Bach, Kirnberger, Graun, Agricola, Fasch, Mar-purg, Quanz, Rolle, Fr. Benda), brachten diese Stücke nebeneiner großen Anzahl anderer Kompositionen der genannten Meister.In Hamburg folgte diesen Sammlungen (1770), gleichfalls von derBerliner Schule reichlich bedacht, das musikalische Vielerlei,welches indeß soweit es Bach betrifft, keine hervorragenden Stücke ent-hielt, während die weiteren Klavier-Kompositionen aus Hamburg(Konzerte und Sonaten mit Begleitung von Instrumenten) nicht durch-weg auf der Höhe seines Genius stehen. Wohl aber darf man diesvon den letzten 6 großen Sammlungen Bach'scher Klavierstücke sagen,mit denen er seine künstlerisch-reformatorische Thätigkeit für sein In-strument beschlossen hat. Es sind dies seine Sonaten für Kennerund Liebhaber, von denen die erste Sammlung 1779, die letzteim Jahre 1786 erschien. Diese Sammlungen enthalten außer deneigentlichen Sonaten noch Rondo's und Fantasien. Stehen sieauch nicht alle aus gleicher Höhe, so sind sie doch vor Allem ge-eignet den Gesammtcharakter der Bach'scheu Klavier-Kompositionenzu veranschaulichen. Ihr lebhaftes Feuer, ihre Grazie, ihr gefühl-voller, edler Gesang, ihre brillante Technik, der spielende Humor,der unerschöpflich reiche Schatz harmonischer Schönheiten, Alles diesstellt diese Sammlungen auf die höchste Stufe der Klavierwerke desvorigen Jahrhunderts, stellt sie in gewissem Sinne und der modernenAuffassung entsprechend, dem Wohltemperirten Klavier desVaters gegenüber. Vieles davon kann noch jetzt mit Freuden