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Die Söhne Sebastian Bach's
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Die Söhne Sebastian Bach's.

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welschen Art zu vereinigen." Das deutsche Gefühl aber überwogbei ihm jede andere Richtung und in ihm hat er die eigentlicheBedeutung seiner Klavierstücke gesunden.

Viele seiner Zeitgenossen hielten ihn für barock. Ihnen wardas Geistvolle, Tiefe der Gedanken, die nicht bloße Unterhaltungs-musik darstellen sollten, eine Eigenschaft, die den Kompositionenseines jüngeren Bruders, des Londoner Bach, so sehr eigen war,unverständlich. Aber mit Recht durfte Reichardt von seinen So-naten sagen:Jede hat etwas Besonderes, wodurch sie sich vonallem Anderen deutlich unterscheidet. Ohnmöglich wäre es, zu sagen,die beiden Sonaten gehören zusammen, sie sind ein Paar."

Daß Emanuel Bach in dieser seiner künstlerischen Thätigkeitnicht etwa einem unbestimmt instinktiven Gefühle, sondern einem beiihm fest ausgeprägten Kunstprincipe gefolgt ist, ergiebt sich nichtnur aus dem ganzen Inhalt des Versuchs über die wahreArt das Klavier zu spielen, sondern unter Anderem auch ausder Vorrede, welche er den 6 Sonaten für das Klavier mitveränderten Reprisen vorangeschickt hatte, die er im Jahre 1759der Schwester Friedrichs des Großen, der Prinzessin Amalievon Preußen, gewidmet. Er eifert in derselben gegen die da-mals wie jetzt vorhandene Jagd auf die Bravo s des Publikumsauf Kosten des reinen Geschmacks, sowie gegen das Bestreben, den indem Stück liegenden Gedanken durch die langen, mit dem Inhalteder Musik nicht in Verbindung stehenden und mit Schwierigkeitenüberladenen Kadenzen zu schädigen.Ich freue mich, meinesWissens der erste zu sein, der auf diese Art für denNutzen und das Vergnügen seiner Gönner gearbeitethat. Wie glücklich bin ich, wenn man die besondereLebhaftigkeit meiner Dienstbeflissenheit erkennt."

Bach schrieb so, daß in seiner Musik die Melodie, d. h. derGesang in die erste Linie treten sollte. Wie sehr unterscheidet ersich hiedurch von gewissen geradezu entgegengesetzten Bestrebungender Neuzeit. Er sagt in seiner Selbstbiographie ausdrücklich:Mein Hauptstudium ist, besonders in den letzten Jah-ren lvor 1773), dahin gerichtet gewesen, aus dem Klavier,ohnerachtet des Mangels an Aushaltung so viel möglichsangbar zu spielen und dafür zu setzen. Es ist dieseSache nicht so gar leicht, wenn man das Ohr nicht zu