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Die Söhne Sebastian Bach's
Entstehung
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C. H. Bitter.

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Man sieht hier, die Schule des Vaters wirkte fort; der Sohn,von tiefster Pietät und Bewunderung für diesen erfüllt, wollte sieder Zukunft sicher stellen.

Die weitere Herausgabe der Choräle scheint auf Schwierig-keiten gestoßen zu sein. Der Verleger Birnstiel in Berlin hattesich angemaßt, ohne Bach' s Theilnahme dazu zu schreiten. Diesererließ im Mai 1769 von Hamburg aus, wohin er inzwischen über-gesiedelt war, eine öffentliche Warnung, in der er alle Freunde seinesseligen Vaters bittet, die Bekanntmachung dieser ihm nach seinemTode zur Schande gereichenden verstümmelten Arbeitenauf alle mögliche Weise zu hindern.

Jndeß entschloß er sich erst im Jahre 1771, die Arbeit der wei-teren Herausgabe an Kirnberger zu übertragen, der hierzu frei-lich vor allen Anderen geeignet gewesen wäre; aber dieser ließ dieSache liegen, und erst kurz vor seinem Tode (1783) wurde der2. Theil der Choräle, 370 Nummern enthaltend, von EmanuelBach nochmals mit vieler Sorgfalt durchgesehen und voneingeschlichenen Fehlern gereinigt an Breitkopf in Leip-zig, der den Verlag übernommen hatte, abgeschickt.

Es ist ein großes Verdienst, das sich der Sohn um eines derglänzendsten Arbeitsfelder seines Vaters erworben, indem er diesesWerk fleckenlos und vollständig der Nachwelt überliefert hat. Magdiese dem ebenso genialen als fleißigen, in seiner ganzen Persönlich-keit so hoch verehrungswürdigen Mann nicht die Anerkennung habenzu Theil werden lassen, welche ihm so sehr gebührt, schon dies eineVerdienst hätte ihm deren Dank sichern müssen.

Wenn dieser Dank aber für die bisher erörterte ThätigkeitEmanuel Bach's gewiß ein wohlverdienter war, so wird man ihnumsomehr für gerechtfertigt erkennen müssen, wenn man einen Blickauf dasjenige wirst, was Bach in einem langen und arbeitsvollenLeben für denjenigen Theil seines künstlerischen Wirkens geschaffenhat, der seinem eigentlichen Hauptinstrumente, dem Klavier, an-gehörte.

Außer der Orgel hat er, wie bereits erwähnt, wohl nie einanderes Instrument gespielt als das Klavier und in diesem hat er dieüberwiegende Seite seiner Thätigkeit entwickelt, und zwar nicht bloßwährend seines langen Aufenthalts in Berlin, sondern auch insbe-sondere während seiner letzten Lebensjahre in Hamburg. Die Zahl