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Die Söhne Sebastian Bach's
Entstehung
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C. H. Bitter.

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Erst sieben Jahre später erschien der zweite Theil dieses großenWerks, in welchem die Lehre von dem Accompagnement und vonder sreien Phantasie abgehandelt wird. Man findet hier eine Gene-ralbaßlehre, wie es deren kaum eine zweite giebt. Es werden darindie Orgel, der Flügel, das Fortepiano und das Clavichord als diefür das Accompagnement gebräuchlichsten Instrumente bezeichnet unddie Begleitnngsarten charakterisirt.Das vollkommenste Accompagne-ment beim Solo, dawider Niemand etwas einwenden kann, ist einKlavierinstrument nebst dem Violoncell."

Alle Regeln der Komposition, der Intervalle, deren Fortschrei-tnngen, die geraden und Gegenbewegungen, die vollkommenen undunvollkommenen Konsonanzen, die Dissonanzen, deren Gebrauch,Vorbereitung und Auslösung, die durchgehenden Noten, sowie dieVorschriften sür den regulären und irregulären Durchgang werdenauseinandergesetzt, nicht weniger die Regeln von den Accorden, denoffenbaren und verdeckten Quinten.

Von nicht geringem Interesse ist das Kapitel vom Vortrage,dessen Anwendung und Nothwendigkeit beim Accompagnement zu-mal beim Solo, von den Schwierigkeiten desselben, sowie von derNothwendigkeit der Verständigung mit dem Musiker, der die Haupt-stimme führt. Bach bespricht hier den Unterschied des 1?oit6 beimTutti von dem beim Solo und giebt besondere Vorschriften für ein-zelne Fälle, indem er die Verwerflichkeit des Mitspielens der Gesangs-stimme hervorhebt.

Wer hätte freilich all' diese Grundzüge und die Lehren des feinenAccompagnements (nach dem bezifferten Baß) besser auseinandersetzenkönnen als gerade Emanuel Bach, der neben seiner gründlichenund theoretischen Ausbildung in den Konzerten Friedrichs desGroßen 20 Jahre hindurch Gelegenheit gefunden hatte, Vortrag,Nuancen, Feinheit der Auffassung und schnell treffende Kombinationpraktisch zu üben. Mit Erstaunen erkennt man aus diesem Werke,welche ungeheuren Ansprüche jene Zeit an die Cembalisten, an ihreAuffassung, ihre Fertigkeit und Sicherheit in der Anwendung derLehren vom Generalbaß und an ihre künstlerische Überlegenheitüber alle musikalischen Verwickelungen, Schwierigkeiten in Formengestellt hat.

Wenn man hiebei in Betracht zieht, daß neben den Werkenvon Quanz und Emanuel Bach gleichzeitig Kirnberger durch