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Die Söhne Sebastian Bach's
Entstehung
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13) Die Söhne Sebastian Bach's. 1Z

genossen vorbereitet, hat ein Werk geschaffen, das noch jetzt vonhöchstem Werthe, in gewissem Sinne unübertroffen, als ein durchund durch klassisches bezeichnet werden darf. Der erste Theil er-schien im Jahre 1753. Titel und Vorrede erinnern an den berühm-ten Vater, dessen Thätigkeit in so hohem Maße der lernbegie-rigen Jugend gewidmet war.

Versuch über die wahre Art das Klavier zu

spielen mit Exempeln und 18 Probestücken in

6 Sonaten erläutert von C. PH. E. Bach rc."

In der Vorrede wird bemerkt, wie der Verfasser Willens sei,die wahre Art, das Klavier mit dem Beifall vernünftiger Kennerzu spielen, auseinanderznsetzen, wobei er auch die Lehrer im Augehabe, welche ihre Schüler bisher nicht nach den Grundsätzen derKunst gelehrt, und worin er das Erforderliche in kurzen Lehrsätzen,ohne weitläufiges Lehrgebäude darstellen, dabei kein Phantasten-studium und keinen Generalbaß lehren wolle. Ausdrücklich wirdbetont, daß Fertigkeit, Wissen und geläufige Manieren nicht denguten Spieler ausmachen, daß der Vortrag, dessen Schwierigkeitenund Fehler ausführlich behandelt werden, nach dem Inhalt desStücks eingerichtet, dieses selbst studirt werden, daß der Spielersich in die Musik vertiefen müsse. Alles wird in lehrreicher undinteressanter Weise erörtert, was die Verbreitung der Regeln desguten Spiels fördern, was dem Charlatanismus in der Kunst ent-gegenwirken konnte. Bach hat sich hiebei eng an die Spielartseines Vaters gehalten, der ja bekanntlich durch Erweiterung deralten Methode, insbesondere des Fingersatzes, dem Klavierspiel neueBahnen eröffnet, das moderne Klavierspiel geschaffen hatte. Diesgroße Werk mit seinen interessanten und vielseitigen Einzelheitentrügt vor Allem zum Verständnis der Art und Weise bei, wie Seb.Bach's Klavierstücke gespielt werden müssen. Die durch EmanuelBach's Werk für alle späteren Zeiten fixirte Schule seines großenVaters ist daher auch die Grundlage, auf der alle späteren, insbe-sondere auch die außerordentlichen Künstler unserer Zeit gelernthaben. Es ist somit von nicht geringer Wichtigkeit, sich über deninneren Zusammenhang und über die Kunstregeln, welche die voll-kommene Ausübung dieses Kunstzweigs begründet haben, Rechen-schaft ablegen zu können.