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C. H. Bitter.
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geboren. Sein älterer Bruder Wilhelm Friedemann war beiseiner Geburt 4 Jahre alt; ein anderer, um ein Jahr älterer Bruder,Johann Christoph, war bereits gestorben. Das Haus war nochleer von Kindern wie von Schülern. Die Jugendzeit EmanuelBach's bietet nach keiner Richtung hin ein Bild bewegter oder selt-samer Lebensverhältnisse. Sie wickelte sich in jenen kleinen bürger-lichen Kreisen mit der nothwendigen Regelmäßigkeit ab, in denen dieFamilie eines Musikers jener Zeit, auch bei sonst hervorragenderStellung, sich in großen wie in kleinen Städten zu bewegen hatte.Man betrachtete zu jener Zeit die Musik noch als eine Art vonHandwerks- oder gewerbsmäßiger Beschäftigung. Daß in ihr einesder idealsten Güter die das Leben bieten kann gepflegt wurde,war der Mehrzahl der Bewohner der Städte und des Landes nochnicht klar geworden. Emanuel lernte und sah vor Allem, wieseine Eltern in ihrem häuslichen Wesen und in ihrem künstlerischenTreiben zur Ehre Gottes in ruhiger Tüchtigkeit arbeiteten undwirkten.
Als Sebastian Bach Weimar verließ um nach Cöthen zuziehen, war Emanuel 3 Jahre alt; als die Familie nach Leipzigging, stand er im 10. Jahre. Man weiß von ihm sonst nur, undzwar aus seinen eigenen Angaben, daß er hier die Thomasschule(muthmaßlich bis zu Ende seines 19. Jahres, 1733) besucht unddie Rechte studirt, demnächst aber zu gleichem Zwecke die Universi-tät zu Frankfurt a/O. bezogen hat, wo er vier Jahre geblieben ist.
Ihm ist hienach eine sorgfältige wissenschaftliche Bildung zuTheil geworden, wie solche seine Standesgenossen jener Zeit nurselten zu erreichen vermochten. Er war mit Graun, dem späterenKapellmeister, und Quanz, dem ersten Flötisten Friedrichs desGroßen, der einzige Musiker aus der ersten Hälfte des vorigen Jahr-hunderts, der der Feder völlig gewachsen war, eine Wohlthat, dieihn durch sein ganzes Leben hindurch hilfreich begleitet hat.
Über den Gang, den Emanuel Bach's musikalische Studiengenommen haben, eines Mannes, der wie man später sehen wird,sich als einer der größesten Theoretiker seiner Zeit bewährt hat,wissen wir nur das Wenige, was er in seiner Selbstbiographiesagt: „In der Komposition und im Klavierspielen habe ich nie einenanderen Lehrmeister gehabt, als meinen Vater."
Daß er außer dem Klavier und selbstverständlich der Orgel