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Das Leben der Heiligen Elisabeth
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gote erluhtet, von himeltouwe erfülltet, von geistes füre enzundetErlös. 1191, oder dl clare furstinne in dugentllcher minne, Elizabethdl höre in rüwelleher sere jemerllches smerzen, betrübecllches herzenfolgete irme herren nach u. s. w. Elis. 4393; auch dieser manierwird man in der Himmelfahrt vergeblich nachspüren. Man fragesich endlich, ob es einem so bibelfesten dichter wie dem der Er-lösung wol begegnet wäre, Himmelf. 87 ff. die rückkehr aus dembabylonischen elend mit dem auszug aus Ägypten zu verwechselnund 897 s. Paul für einen bekehrten aus den heiden auszugeben,oder auch nur beide fehler, wenn sie die quelle enthielt, stehn zulassen. Die große verwantschaft, die gleichwol Bartsch zwischender Himmelfahrt und den beiden andern gedichten nachzuweisenvermochte, läßt aber mit notwendigkeit auf einen schulmäßigen Zu-sammenhang beider dichter schließen; nur wenn sich, wie Bartschglaubt, der dichter der Himmelfahrt geradezu an dem andern ge-bildet hätte, würde er dessen manieren eher übertreiben als ver-leugnen.

Auch was dieser gelehrte Germ. VII, 33 über die quellen ver-mutet, wonach das leben der Elisabeth gearbeitet sei, ist nicht stich-haltig. Unser werk ist vielmehr nichts anderes als eine bearbeitungder vita s. Elisabeth* des predigermönches Dietrich von Apolda,deren beliebtheit und Verbreitung viele noch vorliegende handschriftenbezeugen und die sich in Thesaurus monumentorum sive Henr.Canisii lectiones antiqu* ed. Basnage tom. IV, p. 116152 abge-druckt findet. Die zusätze zu dieser vita, die Mencken aus zweiAltenzeller handschriften in seinen Scriptores rer. German, tom. II,p. 19872006 veröffentlicht hat, sind dem dichter durchweg unbe-kannt, obwol er die bessern lesarten dieser handschriften nicht seltenvoraussetzt.

Kaum deuten einige spuren darauf, daß ihm noch andere quellenzu gebot standen.

Alles was der dichter z. 71186 über die person, familie undhofhaltung Hermanns von Thüringen sagt wird bei Dietrich durchdie worte ersetzt: erat in Alemannia rinceps illustris valde HermannusThuringhe lantgravius, vir utique strenuus et acer in hostes, Otacariregis Bohemi* consobrinus. Diese worte konnten jedoch genügenum jene lange ausführung daraus zu spinnen; die namen der gemahlinund der kinder ergab der verlauf des buches und alles übrige konnte