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Das Leben der Heiligen Elisabeth
Entstehung
Seite
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5056. gein rlfir fursti'nne kunfte 5400 (vgl. z. Erlös. 1947), und oftim auftacte; nur nicht in der weise, daß die stamsilbe eines zwei-silbigen Wortes der ihr folgenden schwachen untergeordnet wird,wie bei Gotfried meister, sprach er, ir harphet wol 3600. hie mitestrichdn die kiele hin 11728.

Eine andere folge der neuen behandlung des tieftones ist die,daß eine hebung, vor der die Senkung fehlt, nicht mehr aufschwaches e fallen kann. Diese consequenz hat indes Gotfried nichtgezogen, und man sieht daraus, daß seinem mund auch die alte weisedes tieftones noch gerecht war: verse wie den dnddren allen, mitmichelme guote, des bin ich kürze bedaht, in güotcr gesellescbaftsind bei ihm häufig genug. Der dichter der Elisabeth meidet siedagegen fast gänzlich und gibt dadurch zu erkennen, daß seineZunge über zwei schwache silben zwischen klingenden ebenso gleicli-giltig hin eilte und das alte gesetz des tieftones bei schwachen sil-ben wenigstens ebenso völlig vergessen hatte wie die unsere. Erschließt sich hierin nicht mehr an Gotfried von Straßburg, sondernschon an Konrad von Würzburg an (s. Haupts zschr. 2, 375), mitdem er noch eine andere beschränkung der einsilbigen versfüßegemein hat: die Senkung darf nämlich auch nicht zwischen zweiWorten, sondern nur innerhalb eines mehrsilbigen Wortes fehlen

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1 Von beiden beschränkungen habe ich ein paar wirkliche oder schein-bare ausnahmen bemerkt: von Merhdrn zu Stire 389. in füreger minne 2806, woman fuweriger oder doch fiiriger lesen kann, in brinndnder minne 2825, wo derdichter wol brinnünder oder brinninder sprach; der beliebte gleitende reim con-templierende speculierende mediterende jubilerende 8641. 9199, oder sogar mitSynkope des eigentlich zu betonenden e speculernde contemplernde mediterndejubilernde 5149. 247. 8889 läßt wenigstens keinen zweifei darüber, wie er diegeschwächte participialendung behandelte. zwbi jär 3484.4104, beidemal imverssehlusse. den dämp und di liitze 8534, wo vermutlich und buch beabsich-tigt war. Der häufige gebrauch von werlt für hebung und Senkung (s.glossar)beweist die ausspraohe werelt. Wer mit Lachmann den grundsatz behauptenwollte, daß eine klingende silbe einer schwachen niemals im ton untergeordnetsei, würde freilich eine menge fälle bekommen, die gegen obige regel ver-stießen: ir herren chigeten si so 4722. ir widemen zu gebene 5885. gesagetenäeh dren 9439. si beide fröuweten sieh des u. s. w., s. oben; aber daß danndiese art von fällen neben einer verschwindenden anzahl anderer die einzigewäre, um fehlende Senkung zwischen zwei Worten zu beweisen, beweist ge-rade, daß diese fälle anders müssen verstanden werden und daß jener grund-