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Das Leben der Heiligen Elisabeth
Entstehung
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langen vocalen vereinfacht; h nach rt gestrichen (in Berthe: gerte,forthe : worte); z, das niemals auf s reimt, aber häufig auslautent,für s steht, mit s vertauscht (nicht aber auslautendes s, das für zsteht, mit z). Die Unterscheidung von z und 5, die in den hand-schriften ohne grundsatz wechseln, schien entbehrlich und ist immerz gesetzt. Die Zeichen über u und o nach älterer oder jüngererliand zu unterscheiden oder die jüngeren wegzulassen wäre misliehgewesen, da zu viele fälle sich sicherem urteil entziehen. Die vomvers erforderten kürzungen bleiben, wo die urkunde sie nicht voll-zieht, dem leser selbst überlassen; kürzungen, die der Schreibergegen das bedürfnis des verses vollzogen hat, werden aufgelöstaber dann die urkundliche lesart angemerkt.

Ein besonderes verfahren schien mir jedoch bei den aus a aul-genommenen stücken erforderlich. Es widerstrebte mir sie in dervergröberten mundart des 15 jahrhunderts wiederzugeben und sodie löcher des textes mit mehrerlei grell abstechenden lappen zuflicken; denn auch in C zeigt, wie oben bemerkt worden, in meh-reren puncten die lautdarstellung ein abweichendes und jüngeresgepräge als in A. Da nun dieselben abweichungen neben andern,die der so viel spätere Ursprung mit sieh bringt, auch in a er-scheinen, so ließ sich a durch beseitigung der ai und oi für ä und 6,der o für ä, der auslautenden t nach n u. s. w. ohngefähr auf denfuß von C bringen und so die sprachliche Ungleichmäßigkeit destextes wesentlich auf die differenz von A und C beschränken. Auchdiese die mundart betreffenden Änderungen sind, wie die oben ver-zeichneten orthographischen, stillschweigend vorgenommen. Wen diemundart von a interessiert, der kann sie am spiele von den 10 jung-frauen kennen lernen, das ich buchstäblich habe abdruckeu lassen.

Ich habe die übliche bezeichnung der Quantität in dieser aus-gabe unterlassen. Die nachfolgende sprachliche betraclitung desgedichtes gibt die umstände an, die mich dazu bestimmen musten.Ich hätte den vocal in ein- und demselben worte, wo es im reimauftritt, bald als länge bezeichnen, bald als kürze unbezeichnetlassen müssen, während bei seinem Vorkommen im innern desverses so viel oder wenig grund zum einen wie zum andern ge-wesen wäre.