Kobinlon Lrnloe.
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dem Vermuthen nach in voriger Nacht die Wolfe undgliche Baren daselbst eingebrochen,und alles inSchrö-cken gesetzt: Gestalten sie ;u ihres Viehes,ja der Men-schen Erhaltung Tag und Nacht, vornemiich aber desNachtsSchildwache halten musten.
Des andern Morgens war unser Wegweiser soschwach, und seine Schenckel von denen zwo schwaren-denWunden so geschwollen, daß er nicht weiter konte.Musten wir demnach allhier einen andern bis nachIMVI.OI78L nehmen, allwo wir in eine warme Lust,undanmuthiges fruchtbares Land kamen, und keinenSchnee,Wolfe, noch sonst dergleichen etwas mehr sa-hen. Als wir aber unsere Begebenheit daselbst erzehle-ten,sagten die Leute des Orts, es sey dieses in dem grossenWald unten am Gebürge, insonderheit wenn tiefferSchnee liege,gar nichts ungewöhnliches. Doch stag-, tm sie sehr darnach, was für einen Wegweiser wir ge-' habt, der bey so spater und strenger Jahrszeit uns diesenWegzuführen sich getrauet? sagten auch,es sey Wun-der,daß wir nicht alle zerrissen worden. AufunsereEr-zehlung, aufwas Weise wir uns an, und die Pferde> in die Mitte gestellt, gaben sie uns zu erkennen, daß esdem tausendsten auf solche Art nicht glücken würde:Massen eben der Anblick der Pferde die Wölfe so heiß-hungrig und grimmig gemacht. Sie scheucten sich svn-' sten freylich vorm Geschoß, hätten aber wegen heißenHungers,und aus Verlangen nach dem ihnen so ange-nehmen Pferde-Fleisch, alle Gefahr in den Wind ge-schlagen: Ja,wenn wir sie nicht durch das continuirli-che Schiessen und letztens angelegtesLauf-Feuer zu wei-chen gezwungen,würde es gar wenig gefehlet haben, daß- he lllis nicht inStücke zwissen.Da hingege,wen wir auf
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