Leben des Engländers
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just, ehe er mit den Hintern Füssen den Boden erreichenkonte, tritt Freytag dicht zu ihm hin, hält ihm das Lochdes Rohrs recht vors Ohr, und schießt ihn Mauß-todr.
Hierauf kehrte sich der lose Vogel um, zu sehen, obwir nicht lachten, und als er an unsern Augen merckte,daß es uns gefallen, fieng er selber an überlaut zu lachen,und sagte, eben so schössen sie die Baren in seinemLande.Als ich aber einwandte, wie diß angienge, da sie ja keinSchieß-Gewehr hätten? so antwortete er, sie thätensmit grossen langen Pfeilen.
. Diß war uns, die Wahrheit zu sagen, ein lustigerZeitvertreib. Allein wir waren doch noch immer in ei-ner wilden Gegend,unser Wegweiser ziemlich beschädi-get,und wir, was wir thun sotten, fast allzumal nichtfchlüßig. DasWolfs-Geheul gieng mir noch sehr imKopf herum , und ich kan wohl sagen, daß mir, ausserdas gleich zuAnfang dieser meinerLebens-Beschreibunggemeldete Brüllen und Geheul auf der AfrikanischenCüste,ich niemals etwas gehöret, das mich in grösseresSchrecken geseßet.
Aber eben dadurch, wie auch weil die Nacht ein-brach, liessen wir uns abhalten, wie gerne es auch K-ey-rag gehabt hätte, diesem recht grossen Bär die Haut,so der Mühe wohl werth gewesen, abzuziehen. Allein
wir hatten noch z Teutsche Meilen vor uns, und derWegweiser trieb uns an. Also liessen wir ihn liegen,und sehten die Reise fort.
Der Boden lag noch immer voll Schnee, iedochnicht so tiefund gefährlich als auf dem Gebürge, unddie Raub-Thiere waren,wie man uns nachgehends er-zählet , aus Hunger in das Gehöltze und niedrige Land
herab-
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