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Leben des Engländers
In dieser Absicht begab ich mich aufein SchiffeLissabon, und kam folgenden April mit meinem ehrij!chen Freyrag,der mir bey allem meinemHerumschwär-men und bey allen Gelegenheiten recht treulich bevae-standen, daselbst an.
Hier fand ich, durch Nachfrage, zu meinem sonder-baren Vernügen, meinen alten Freund, den Schiffs«Capitain, welcher mich erstmals von der AfrikanischenCüste in der See aufgenommen. Er war nunmehralt geworden, und hatte das See-Leben an-, und seinemSohn, der auch kein junger Mensch mehr war, seinSchiffübergegeben, er selbst aber noch bisher Hand-lung nach Brasilien getrieben. Der gute Alte kanntemich nicht mehr, und ich hatte auch Mühe, ihn noch;«kennen. Allein wir erinnerten uns Beyde gar bald werwir seyn, sobald ich nur meinen Namen genannt.
Nach einigen zärtlichen Ausdrückungen der altenBekandtfchafft erkundigte ich mich, wie leicht zu erach-ten, meiner Plantagie und Collegen. Er berichtetemich, er sey binnen 9 Jahren nicht in Brasilien gewe-sen, könne mich aber versichern, daß bey seiner damali-gen Abreise mein Collega noch am Leben, meine zweenihm zugefügte Commissarien aber beede gestorben.Demungeacht glaube er, ich würde von Vermehrung meinerPlantagie gute Zeitung hören. Dann als gedachtemeine Commissarien oder Mit-Aufseher, auf den all-gemeinen Rufs,daß ich Schiffdruch gelitten und ertrun-cken,dieRechnung der Einkünffce meines Theils in derPlantagie dem KöniglichenRem-Meister übergegeben,habe derselbe, auf den Fall ich keinen Anspruch mehrdarauf thäte, ein Drittel dem König ( von Portugal!)und zwey Drittel dem Closter 8 c. öuLullm, zum Be-huf
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