§74
Leben des Engländers
ein deutliches Merckmahsdaß die Augen einer unendli-chen Macht auch in die äusserste Winckel der Welt hin-einsehen,und denen Elenden Hülfe senden könne.
Ich vergaß nicht, mein Hertze in Danckbarkeit zuGOtt zu erheben. Und wer solle Denjenigen auchnicht preisen, der nicht nur für einen Menschen in solcheiner Wildniß und in so einem verlassenen Zustand aufeine so wunderbare Weise gesvrget, sondern von demauch unläugbar alle Hülfe und Errettung herkömmt!
Nachdem wir eine Weile mit einander geredet, ver-meldete mir der Capitain,er habe mir einigeErftischungmitgebracht, so viel nemlich sein geringes Schiff vermö-ge,und die gottlosen Buben,welche so lange den Meisterdarinn gespielet, ihm übrig gelassen hatten. Hieraufriefer überlaut seinen Leuten im Boot, die Sachen fürden Herrn Gouverneur heraufzu bringen. Eö Warze«wiß eine Verehrung, als ob ich nicht mit ihnen hinweg-sondern noch länger auf der Jnsul wohnen, und sieohne mich wieder abfahren wollen.
Erstlich hatte er mir gebracht einFlaschen-Futtermitdem köstlichsten Lordial-Waffer; Sechs grosse Fla-schen Lanarien, Sect: Jede Flasche zu r Kannen.Zwey Pfund herrlichen Toback: Zwölf gute Stückeeingesaltzen Rind-u. sechsStückeSchweine-Fleifch,samt einem Beutel mit Erbsen, und ungefähr rCent-ner Zrvieback.
Ferner eine Lade mit Zucker: Eine mit Mahl: Einemit Citronen: Zwo Flaschen Litton- Saft, und vie-le andre Dinge. Uberdieses aber,und was mir tausend-mal nöthiger und nützlicher war, brachte er mir ein halbDutzt reine neue Hemdcr, eben so viel feine Hals Tü-cher,r paarHandschrche,! paarSchuhe,einenHur,
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