Leben des Engländers
die z übrigeBüchsen selber aufdieSchultern,und in sol-chem Aufzug gieng der Marsch vor sich. Ich hatte einFläschlein Rum in meinen Sack gesteckt, und meinemSpieß-Gesellen einen grossen Beutel mit Pulver und IBley gegeben.Die Ordre lautete so: Er solte ganh nahehinter mir hergehen,und nicht neben austreten,schießen,noch sonst etwas anfangen, bißichs ihm heißen würde,mittlerweil aber nicht einWort sprechen.Jn svlcherPo-situr nahm ich bey einer Engl. Meile weit auf der rech-ten Hand einen Umschweiff, um sowohl überdie Buchtoder den Arm von der See hinüber,als auch insGehöl-he zukommen, damit ich schon einen Schuß weit bey ih-nen wäre,ehe sie mich mercken könten. Welches, daßes angienge, ich durch mein Perspectiv gesehen hatte.
Unter diesem Anmarsch fielen nur die ehmahlige Ge-dancken ein, und meine Entschließung wurde allmählichkaltsinniger. Nicht,als ob ich mich für ihrer Menge ge-fürchtet hätte; Dann,da es lauter nackte,unbewaffncteMänner,war ich ihnen ja,wann ich auch gleich allein ge-wesen,überlegen. Sondern mir kam in den Sinn, wasfür einen Neruffich dazu, und was ichs nöthig hätte,meine Hände im Blut zu färben, und solche Leute anzu-fallen,welche mir nie keinLeyd gethan noch thun wollen?welche, gegen mich betrachtet, unschuldig, und derenbarbarische Gewohnheiten ihr eianerUnstern seyendemes an ihnen ja ein Zeichen, daß ÄOkt sie, samt den an-dern Nationen dieses Welt-Theiles, in solche Fühllv-
sigkeit und unmenschliche Gebrauche dahin gegebe,mich
aber nicht geruffenahre Handlungen zu richten, vielwe-niger seine Nach-Gerechtiakeit auszuführen. Wannes Ihm beliebe, werde er wohl die Sache inseine eigneHände nehmen, und die von einer gantzen Nation be-gatt-