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Leben des Engländers
Nachdem alles im Stande,hatte ich meinen Spieß-Gesellen in der Schifffahrt zu unterrichten. Dann ober gleich einen Nachen ganhgutmit dem Ruderregie-ren konte, verstund er doch noch kein Steur, und wiedas Seegel nach dem Wind zu drehen rc. Wie erdieses von mir sahe, stund er als entzückt, begrieffs abergar bald , und wurde in kurtzem ein vollkommenerBootsmann,biß auf denLompaß der ihm gar schwehreingieng. Hingegen weil es in dieser Himmels-Ge-gend gar selten oder niemahls neblichtWetterwar,ton-ten wir den Compaß desto besser entbehren, indem manbey Nacht das Gestirn, und bey Tage das Ufer allezeitsehen konte, ausser in den Regen-Monathen; worinnaber niemand weder zu Wasser noch zu Lande auszu-führen pfleget.
Nunmehr war ich in das sieben und zwantzigsteJahr meiner hiesigen Pilgrimschafft getreten, wiewohlmirs die z letzten Jahre über, da ich meinen treuenKnecht bey mir, und meine Wohnung gantz in einenandern Stand als vorher gesetzet hatte, gar leidlichwar. Ich begiengdas Jahr-Gedächtniß meinerhie-sigen Anländung mitgewöhnlicherDancksagung gegenGOtt für seine Wohlthaten, und, wann ich zuvor Ur-sache, erkänntlich zu seyn, gehabt, hatte ich sie gewiß zetzonoch mehr, da ich überdiß so starcke Zeugniste seinerGnaden-Hand über mich, und die Hoffnung,würcklichund bald errettet zu werde», vor mir hatte. Massm ichmich in meinem Gemüthe feste versicherte, meine Be-freyung sey in der Nähe, und ich würde kein Jahr mehran diesem Orte seyn. Jedoch fuhr ich mit meinen übri-gen Hauß-Geschäfften, mit graben, säen,umzäunen rc.gewöhnlicher Massen fort, sammltte und dörrete meine
Trau-