AIS
Leben des Engländers
nun zu seiner Nation hinüber wolten ? Bey dieser Fra-ge schien er sehr melancholisch, weil er das Boot für zuschmahl zu einer so weiten Fahrt gehalten haben muß.Hierauf bedeutete ich ihn, ich hatte noch ein grössers.'Mithin giengen wir des andern Tages zu demjenigen,das ichAnfangs gemacht,aber wegen feiner Schwehrenicht ins Wasser bringen können. Dieses war ihmgroß genug, aber, weilich ihn aus der Acht, undnunschon r oder z und zwantzig Jahre an der Sonne lie-genlassen, aufgesprungen, vertrocknet und fast verfau-let. Er meynte aber,es gienge genug Proviant hinein»und man könte es in einem solchen Fahrzeug gar wohlwagen.
Summa, ich war damahls so darauf erpicht, mitihm nach dem festen Land hinüber zu stechen, daß ichzuihm sagte, wir wolten ein ander Boot, eben so groß alsdieses, zimmern, und darinn könte er hinüber. Er ant-wortete keine einhige Sylbe, sondern sahe gantz emst-lhafft und traurig vor sich nieder. Als ich ihn um die Ur-sache befragte,fragte er hingegen mich:Warum ich dochLöse auf ihn sey ? Was er mir dann gethan ? Ich wollees ihm ausreden,allein er sagte: Nicht böse? Warumsoll dann Freitag zu seiner eignen Nation? Häsindann dich nicht dahin gewünschet? fuhr ich fort zu fta-gen.(i>ja antwortete er,aber uns beyde.wann meinHerr nicht da, wünscht Zceytag auch nicht hin.Kurtz, er wolte nichts davon wissen, daß er ohne michhinüber verlange. Gesetzt,sprach ich weiter,ich führe-ahm, was soll ich da machen ? Flugs nahm er dasWort auf, und fügte: ich würde da gar viel Gutesschaffen: ich könte die Wilden gantz zu zahmen undehrbaren Leuten machen, und sie GOTT erkennen,
bethen,