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Leben des Engländers
platt nieder, und sehte meinen Fuß auf seinen Kopfver-muthlich statt eines Eydes, Lebenslang mein Sclave zubleiben. Ich hub ihn auserzeigete mich gegen ihn freund-lich, und machte ihm, so gut ich nur konte, einen Muth.Allein dawar noch mehr zu thun. Dann ich merckte,daß der Wilde, den ich Anfangs zur Erden geschlagenhatte, nicht todt war, sondern seine Wunde nur betrach-tete, und sich zu erholen schiene. Also wiese ich milderHand auf den Wilden, daß der meinige sehen solte, ersey noch nicht todt. Hierauf redete er etliche Wortezu mir, und ob ichs gleich nicht verstehen konte, däuchtensie mich doch angenehm zu hören, weil diß der ersteLauteiner Menschen-Stimme war, so ich, die meinige aus-genommen, in mehr als fünf und zwanhig Zähren ge-höret hatte. Allein hier war jetzo keine Zeit zu derglei-chen Reflexionen. Dann der zur Erden geschlagen-ge-weseneWilde erholete sich so weit,daß er aufgerichts saß,und ich merckte an dem meinigen,daß ihm bange wur-de. Doch als ichs sahe,richtete ich das Rohr nach ihmzu, als ob ich ihn gleich dem andern erschießen wolle.Hier gab mirmein Wilder, dann so nenne ich ihn für-terhin,durch Gcberden zu verstehen,ich möchte ihm dochmein blosses Schwerd von meiner Seite leyhen. Kaumhatte ers in der Hand, so rante er hin nach seinem Feind,und hieb ihm in einem Hieb den Kopfs so glatt ab, daßkein Scharffrichter von Nürnberg es geschwinder undbesser thunkönnen. Welches mir sehr wunderlich vor-kam an einem Menschen, von dem ich zu glauben Ur-sache hatte,er hatte sein Lebtag vorher nie ein Schwerd,ausser ihre eigne höltzerne, gesehen. Doch wurde mirnachmahls crzehlt, sie machten diese ihre höltzerneSchwerder scharff, und schwehr, und von so hartem
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