Loknoloa Oruloe.
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SchM zu Boden, weil ich nicht gerne schießen wolle,damits die übrigen nicht höreten: wiewohl sie es auf ei-ne solche Weite nicht so leicht vernommen,und da sie denRauch nicht sehen komm, auch nicht so leicht gewust hät-ten,was sie daraus machen sotten. Als dieser erst zu Bo-den geschlagen war, stund der andre Verfolger stille,alsob er voll Schrecken wäre, und ich gieng hurtig auf ihnzu. Doch wie ich naher hinkam, merckteichalsobald,erhätte einen Bogen und Pfeil, und wolle auf mich loßdrücken. Und also muste ich ihm vorkommen, und trafihn auch, daß er auf der Stelle blieb. Der arme Flücht-ling, uneracht er seine beyde Feinde fallen, und seinerMeynung nach getödtet sahe, war dennoch über dasFeuer und den Knall meines Rohrs dermaßen erschro-cken, daß er stockstiü stund,und weder vor noch hinter sicheinen Tritt that, ob man ihm schon anmercken konte, erhabe mehr Lust zum fliehen als herzukommen. Ich rief, noch einmahl überlaut, und winckte ihm, doch vor sichnach mir her zu gehen. Diß verstund er nun gar leich-te, lief einen kleinen Weg, hielt aber auch wieder inne:Dann wieder weiter, und stund wieder still: und da kon-te ich mercken, er bebete vor Angst, als seye er gefangen,und werde, gleich seinen zween Feinden, eben jetzo den- Rest bekommen. Ich winckte ihm abermahls mit Kopfund Händen, er möchte, doch nur näher hertreten, undgab ihm deßfalls alle ersinnliche Freundlichkeits-Zei-chen. Er kam auch würcklich näher und näher, knieteaber alle ro oder 12 Tritte, zum Zeichen der Danckbar-keit, daß ich ihm sein Leben gerettet, nieder. Ich machteeine freundliche Mine gegen ihn, und winckte ihm, nochnaher zu kommen. Endlich rückte er vollends nahe zuwir her, kniete wieder nieder, küßte den Boden, legte sich
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