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Leben des Engländers
dem Stande,worin sie GOtt und dieNatur gesetzt,nichtzu frieden seyn. Maßen nicht einmal auf meinen ehema-ligen Zustand, und den herrlichen Rath meines Vatersden mich meine ErbiSünde nicht annehmen ließ, zu-rücke zu gehen, meine nachfolgende eben dergleichen Feh-ler das Mittel gewefen, daß ich in solch Elend gerathen.Denn wenn ich in dem glückseligen Zustand, woreinmich GOtt in Brasilien gestßet hatte, meine Begierdeneingeschräncket hätte, und fein Stufenweise aufsteigenwollen, so wäre ich in der Zeit, ich meine, so lange ich aufdieser Znsul gewesen, einer der vornehmsten Einwohnerdaselbst geworden: ja ich bin versichert, ich hätte, nachdem guten Anfang, den ich in so kurtzer Zeit gemacht,undder vermuthlich glücklichen Fortsetzung, bey hundcrr-rausend lvloiäm-ez vor mich gebracht. Und was hatteichs Ursache, eine einträgliche Lebens--Art und reiche
Plantagie, die von Tag zu Tage zugenommen, zu ver-
lassen, und als Kauffmann nach Guinea zu gehen, dadurchGedult und Zeit unser Capital zuHause dermaßenangewachsen wäre, daß wir die Negros von denen, de-renThun,selbige herüber zu bringen,Ist,vor unsern eignenThüren kauften können? und ob sie gleich etwas mehrgekostet, war doch der Unterschied des Preises gegen diedabey auszustehende Gefahr wie nichts zu rechnen.
Doch, gleichwie dieses das gewöhnliche Schicksaljunger unbedachtsamer Köpfte ist; Also haben sie her-nach bey mehrern Jahren, oder wann sie die Erfahrung
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theuer genug erkaufft, ihre Thorheit zu beklagen. So
gierig mirs. Und gleichwol hatte dieser Fehler in meinerNatur so liesse Wurtzeln gefaßt, daß ich mit meinemgegenwärtigen Zustand nicht vergnügt seyn konte, son-dern immerzu auf Mittel, von diesem Ort wegzukomen,
sänne.