Leben des Engländers
ich je gesehen, sehr unterschieden. Daher ich mich auchnicht überwinden konte sie zu essen, ob ich ihrer gleichmanche erleget. Wiewohl ich hatte nicht nöthig, es miteiner mir unbekannten Speise zu wagen.weil mirs an Es-sen, und noch darzu an gutem/nicht mangelte: insonder-heit an Ziegen Wildprät, Tauben, und Schildkröten,wovon ich nebst den Trauben mir eine recht herrlicheMahlzeit vor einen Menschen zurichten konte. Und obmein Zustand gleich kläglich genug, hatte ich doch Urja-che GOtt zu dancken, daß ich keine Noth wegen Essen undTrincken, sondern vielmehr dessen einen Überfluß, ja sogar auchLecker-Bißlein undConfectbeymir hatte.
Auf dieser Reise gieng ich des Tages nie weiter als et-wa ein paar Englische Meilen, machte aber so manchenHin-Her-undNeben-Weg, um zu sehen, ob ich nichtsentdecken körne, daß ich müde genug nachdem Ort hin-kam, wo ich allemahl des Nachts zubleiben gedachte;Und alsdann schlieff ich entweder aufeinem Baum oderumzäunen mich mit einer Reihe Stecken, solch entwe«der von einem Baum zum andern, oder doch so in die Er-de steckte, daß mir kein wildes Thier, ohne mich aufzuwe-cken, auf den Halß kommen kante.
So bald ich am Strande angelangt,sahe ich mit Ver-wunderung,wie ich doch immer den schlechttstenTheil derZnsul zu meinem Sitz erwählen müssen: dann hier lagdas Ufer gantz voll See-Schildkröten, da ich hingegenauf der andern Seite nur z in anderthalb Jahren gefun-den. So wimmelte es auch von Vögeln allerhand Gat-tung, deren einige ich ehemahls, andere aber nie gesehen,und zwar waren viele darunter recht gut zu essen; dochwüste ich ihre Nahmen nicht, ausser denen kcngums.
Ich hätte deren so viele schieffen können, als mir bslie-
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