l44
Leben des Engländers
voll und durchsichtig gewesen/ nun aber alle zerstreuet, inStücke zerstoss-n, und hier und dar hin geschleppet, auchderen eine Menge aufgegessen und verzehret warenWoraus ich schloss es müsse irgend ein wildes Thier inder Nähe gewesen seyn/o es gethan. Was für eines esaber eigentlich gewesen/ wüste ich nicht.
Dem ungeacht/weilich sahe, daß siesich nicht wohl inHaussen auflegen, aber auch in keinem Sack forttragenliessen, weil sie aufden ersten Fall verfaulen, und aufdenandern durch ihre eigne Schwehre zerquetschet würden,ersann ich ein ander Mittel. Dann ich sammelte einengrossen Haussen davon, und hängte sie an die AesrederBaume auf, daß sie da an der Sonen trucknen möchten.Hingegen von den kleinen und grossen Limonien schlepp-te ich so viel nach Hause, als mein Rücken tragen kom.
Nach meiner Heimkunfft von dieser Verrichtung be-trachtete ich mit grossem Vergnügen die Fruchtbarkeitdieses Thals, und dessen anmuthige Lage,die SicherheitvomSturm andiescr See-Seire,und das GehöltzeMschloß daraus, ich hatte meine Wohnung an einem Ottaufgeschlagen, welcher wohl der schlechtste irri gMe»Lands sey. Nachdem ich nun alles wohl erwogen,fienzich an daraufzudencken, meine Wohnung anderwertshin zusetzen,und mich um einenPlatz umzusehen,der ebenso sicher als mein jetziger,und zugleich,wo möglich/in die-sem lustigen und fruchtbaren TheilderJnsul läge.
Diese Gedancken lagen mir lange im Sissund ich wareine guteWeile darauferpicht,weil mich dieAnmuth derGegend dazu reihte. Alsichsaber näherüberlegte underwog, daß ich gleichwohl nahe an der See-Seite michaufhielte, wo zum wenigsten möglich, daß sich etwaszu meinem Vortheil ereignen, und vielleicht durch eben
«P
lieiii
W