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Leben des Engländers
ger Hülffe oder Erlösung hatte, traurig wurde, und nurhalb sahe, daß ich doch nicht Hungers sterben würde,ver-gieng alle Empfindung voriger Traurigkeit, ich wurdelustig, griff zur Arbeit zu meiner Erhaltung undNorh-durfft, und betrübte mich gar nicht über meinen Zustandals em Gerichte des Himmels, noch über den Zorn Got-tes, der über meinem Haupte schwebte. O! dergleichenGedancken kamen nurgar selten in meinenKopff.
Das Aufsthiessen des Roms, dessen im somn,igedacht worden, hatte Anfangs eine kleine Würckungbey mir,und ich gerieth in ernstlichesNachsinnenffo langich etwas wunder-ahnliches dabey vermuthete; Meinso bald dieser Gedancke vorbey, wars auch mit derda,her entstandenen Bewegung, wie oben gemeldet, völliggethan.
Angleichen beym Erdbeben, uneracht nichts dieserArt entsetzlicher,und zugleich krasftiger seyn mögen, michgerade zu derjenigen unsichtbaren Macht, welche alleinsolche Dinge regieret, zu leiten; dennoch war das ersteSchrecken kaum vorüber,so war die darüber entstandeneWürckung bey mir auch fort. Ich hatte nicht mehrEmpfindung von GOtl und seinen Gerichten, undnochweniger, daß mir mein gegenwärtiges Creutz von seinerHand zugeschicket worden, als ob ich in dem allerglück-seligsten Zustand des Lebens gewesen.
Aber ietzo, da ich anfieng kranck zu werden, und sichallmählich die Einbildung eines elenden bittern Todeseinstellete, auch meine Lebens-Geister unter der Last ei-ner starcken Schwachheit erliegen, und die Natur durchDie Hsfftigkeit des Fiebers erschöpftet werden wolle,da fieng das Gewissen, welches so lange geschlaffen,M aufzuwachen, und ich mir selbst mein geführtes
Leben
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