Lobinlon Oulöe. 127
^ ihm nck aller Freundlichkeit, Ehr - und Billichkeit, jaGmherhigkeit begegnet worden war,kam mir nicht dieWtz aeringste Danckbarkeit gegen GOtt in Sinn: Und^ wie ich hingegen Schiffbruch gelitten, um dasMeinige,und noch darzu in Gefahr an dieser Jnsul zu ersauf-vlißj ftn gekommen, ließ ich mich eben so wenig mein Gewis-^ ftn darüber beissen, sahe es auch für kein Göttliches Ge-richte an, sondern sagte nur öffters zu mir selber, ich seytlU, ein verlassener Hund,und recht zum Unglück gsbohverr.
Zwar als ich erst hier ans Land gerathen,und alle mei-»k, neSchiffs-Gesellschafft ertruncken, mich aber verscho-ll net gesehen, ward ich mit einigerEntzück-und freudigeriG Bewegung der Seelen eingenommen, welche, wo mir«U GOtt ferner beygestanden, wohl zu einer aufrichtigenj,«. Danckbarkeit gedeyen mögen; Allein es hörte auf, wo2 es angefangen, und blieb bey einem Schuß, wenn ichs sonennen soll, da michs bloß feeuete, daß ich noch lebte,
, ^ ohne das geringste Nachsinnen über die ungemeineGüte^ des Höchsten, der mich erhalten, und vor denen Ertrun-^ ckenen andern allen zum Leben ausgesondert hatte, jaohne irgend bey mir selbst nachzufragen,warum dieGött-r,./> lieheProvidentz eben gegen mich so barmherhiggewe-M Recht wie sich die Seefahrende insgemein darü-, ber freuen, wann sie aus einem Schiffbruch glücklich^ aus Land entronnen, da sie die gehabte Angst in einer-s' Schale kuncb vemincken, und alles, so bald es nurvorüber, vergessen. Und also war auch ich gesin-V'i net.
E Eben zu der Zeit, als ich nachgehende aus behörigesE'" Nachsinnen über meinen Zustand, wie ich gleichwohl andiese förchterliche Insel verschlagen worden,keinenMen-^ schen aufder Welt um mich, auch keine Hoffnung emi-M- br