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Leben des Engländers
GOtt, oder Fühlung der Sünde, ganh eingenommen,und was man sich von dem verstocktesten, unbedacht-samsten, gottlosesten Buben unter den gemeinsten lie-derlichsten Matrosen nur immer einbilden kan, daswar ich, als der ich nicht das geringste Gefühl hatte,weder wie man sich in Gefirhe vor GOtt fürchten,noch wie man ihm für geschehene Errettung de-cken solle.
Dieses wird man mir desto leichter zutrauen, wannich über das, was allbereits vorhin erzehlet worden, an,noch ferner melde, daß bey so mancherley mir bis aufle-sen Tag zugestoßenem Unglück und Elend ich nicht ein-mahl einen Gedancken gehabt, daß GOttes Hand dar-unter verborgen, oder daß es eine gerechte Straffe fürmeine Sünden, für mein halßstarriges Bezeugen gegenmeinemVater,oder auch für meine gegenwärtige Misse-thaten, die da groß waren, oder überhaupt als eine Züch-tigung wegen meines ganhen ruchlosen Lebens undWandels anzusehen sey. Als ich auf der gefährlichenFahrt an dem wüsten Gestade von Africa schwebte,dachte ich nicht einmahl recht daran, wie es mit mir ab-lausten würde, that auch nicht einen Seuffzer zu GOtt,mir den Weg zu zeigen, wo ich hin solle, oder mich vorallen Gefährlichkeiten, die mich ja so wohl wegen Raub-Thiere als grimmiger wilden Menschen augenscheinlichumgeben hatten, gnädiglich zu bewahren : Ach nein!'sondern ich bekümmerte mich gantz nicht um GOtt oderseine Vorsehung,und folgte wie eine vernunjstlvseBOdem blossen Trieb und Eingeben der natürlichen Vevnunfft, und das noch darzu noch kaum.
Als ich von dem psvmgieffWen Schiffer gerettet
Md aus dem Meer ins Schiff genommen, und mir von
ihm,
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