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Leben des Ettgländeus
angst und bange genug war,er möchte mir noch über denKopsteinfallen.
Dieser hefftige Regen nöthigte mich zu einem neuenMerck, nemüch durch meine Schanhe ein Loch zu hau-en,um gleich als über einen Wasser-Stein das Wasser,welches sonst meinen Keller überschwemmet hatte, ab-lausten zu lassen. Als ich in meinem Keller eine Weilegelauret, und keine Stösse vom Erdbeben mehr höre-te,fieng ich an ruhiger zu werden, und damit ich meineLebens-Geister,die dessen gewiß benöthiget, wieder er-quicken möchte,so gieng ich hin zu meinem Speise-Käm-merchen,und nahm einen mäßigen Schluck kum, mitdem ich jedoch so wohl ieht, als svnsten,sehr sparsam um-gieng, weil mir wohl bewust, daß, wenn dieser einmahlaus wäre, ich sodann keinen mehr bekommen könte
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Es regnete die ganhe Nacht, und ein gut Theil des
folgenden Tages aneinander, also, daß ich nicht ausge-hen konte.Nachdem aber mein Gemüth wieder in Ruhegesetzt war, überlegte ich, was wohl am besten zu thunwäre,indem ich dachte,wenn dieseJnsel dergleichen Erd-beben unterworffen,würde es keineSache vor mich seyn,in einem Keller oder Hölezu bleiben, sondern ich mästedaraufdencken,wie ich an einem offenen Orte eine kleineHütte anlegen, und mit einer Mauer, wie hier, umzäu-nen,mithin vor Menschen und Thieren sicher seyn möch-te. Dann dachte ich, wann ich bliebe, wo ich wäre, sowürde ich einmahl ohnfehlbar lebendig begrabenwerden.
In diesen Gedancken beschloß ich, mein Zelt von sei-nem jetzigen Ort, welcher recht unter dem herabhangen-den Gipstet eines Hügels war, der bei) nochmahligerErschütterung gantz gewiß auf mein Zelt herab sturtzen
würde,
. Wim.
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