LoblalonLruloe.
eineWeile keinen mehr suhlte,fieng ich an emenMuth zu^ kriegen, hatte aber doch das Hertz noch nicht, über den^ Zaun hinüber zu steigen, aus Furcht, lebendig begrabenL zu werden,sondern saß aufdemBoden stille,gantz nieder-,D geschlagen und trostloß, indem ich nicht wüste, was ich,2 anfangen solte. Die gantze Zeit über hegte ich nicht denD allergeringsten ernstlichen und gottseligen Gedancken,nichts als das gewöhnliche, GGee sey uns gnädig! fuhr^ mir über die Zunge, und als das Erdbeben erst vorbey,
' E wurde an den lieben GOtt auch nicht mehr gedacht.
^ Da ich also saß, sahe ich Wolcken aufziehen, eben als
'E wann es regnen wolte. Kurh hernach erhub sich derM Wind nach und nach,also, daß es in wenigerZeit, als ei-W yer halbenStunde,einen sehr entsetzlichenOrc-n wehere.
Das Meer war im Augenblick mit Schaum überlauf-^ ftn, das Ufer von der Brandung des Wassers überspü-lt lehdie Baume wurden beyden Wurheln ausgerissen,und war, mit einem Wort, ein erschrecklicher Gtuvm.Dieses daurete bey z Stunden lang, hernach nahm es6». ab,noch in 2 Stunden wurde es Wind-still,und sieng arr«l-L gewaltigzu regnen.
lL DieganheZeit über saß ich gantz erschrocken und nie-
rs'L dergeschlagen aufder Erde. Jetzo aber kam mir plötzlichi dü? in denSinn,weil dieserWmd undRegen eine Folge desErdbebens, so müste das Erdbeben selber gantz vorüberseyn, und ich dürffte es nun wohl wieder nach meinemD Keller wagen. Aufdiese Gedancken wurde mein Geistwieder lebendig, und weil mich der Regen dessen auchvollends versicherte, stieg ich hinüber, und sehte mich inmeinem Zelte nieder. Allein der Regen war so heffiig,daß er mein Zelt bald solte niedergerissen haben. Dem-- ^ nach muste ich ia meinen Keller gehen, uneracht mir noch
" H r angst