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Lebendes Engländers
war, als wann ich eine gantze Schiffs- Ladung MGold erobert hätte. Diese ließ ich so ganh auf meinenFloß hinunter, ohne die Zeit mit deren Erbrechung zuverlieren, weil ich ohnedem überhaupt wüste, was dar-in vorhanden.
Hiernechst suchte ich auch Gewehr, samt Pul-ver und Bley. In dergrostenCajüte hiengen ein paarsehr gute Vogel-Flinten nebst 2 pisiohlen. Diese!nahm ich erstlich hinweg, samt etlichen Pulver-Hör-^nern, und einem kleinen Sack mit Bley-Kugeln, undzwey alten rostigen Gchwerdtern. Ich wüste wohl,daß zFäßlein Büchsen-Pulver imSchiff waren,abernicht, wo sicderConstabel hingesetzt hatte. Nach langemSuchen fanden sie sich auch. Zwey davon waren tre-cken und gut, das dritte aber naß worden. Die beydenersten setzte ich, samt dem Gewehre, auf den Floß, esdünckte mich auch,daß ich nun meine völlige Ladung hat-te,und fi-mg nun an daraufzu denckcn,wie damit anLandzu kommen, da ich weder Secgel, noch Ruder, nochSteuer hatte, und eine Handvoll Wind meine gantzeFracht umwerffenkonte. -
Doch machten mir drey Sachen ein gut Hertz. Erb-lich eine ebne stille See; zrveytens, die nach dem llferauftauffende Fluth; und dann drittens, daß dergantzschwache Wind noch darzu gegen das Land hin weheke.Ich hatte über obige Sachen, ohne das in der Zimmer-lmamis-Kiste befindliche Handwercks-Zeug, annochzwo Sägen, eine Axt, und einen Hammer, nebst ein,paar zum Boot gehörige aber zerbrochene Ruder ge- zfunden, und mit dieser Ladung stieß ich endlich vorn'Schiff ab. Ungefähr eine halbe Stunde weit gicngmein Floß trefflich fort, ausser daß ich merckte, er triebe
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