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Lebe« des Engländers
Aber auch icho stund es noch gar schlecht mit uns.Dann wir sahen die See so hoch gehenchaß es das Bootunmöglich aushalten konte, und wir unfehlbar ertrin-cken mästen. Was das Seegeln betraff, so hattenwir kein Seegel; und wann wirs auch gehabt, hättenwir doch damit nichts ausgerichtet. Also arbeitetenwir mit Rudern gegen das Land an, obgleich wie Leute"unter Scharffrichters Handen mit schwermüthigemHerhen. Dann wir wüsten alle, daß wenn das Bootja gegen den Strand hinkäme, die See es mit ihrenWellen dennoch in tausend Stücken zertrümmern wür-de. Demnach befahlen wir unsre Seele dem liebenGOtt recht herhlichund beförderten,weil uns derWindohnedem nach dem Wall Hintrieb, unsern Untergangmit unsern eignen Handen, indem wir mit aller Machtnach dem Ufer zu ruderten.
Ob der Wall oder das Ufer nun klippicht oder san-dicht, steil oder flach, konten wir nicht wissen. Die ein-ige Hoffnung, so uns vernünfftiger Weise deNctzteSchatten einer glücklichen Vermuthung gewährenkonte, war diese, daß wir vielleicht eine Bay oder Meer-Busen, oder den Mund eines Flusses annoch treffen, mitunserm Boot unversehener Weise da hinein treiben, un-ter hohes Land hinein lausten, und vielleicht ebnes Was-ser antreffen möchten. Jedoch kam nichts von alle der-
gleichen zum Vorschein, sondern je näher wir dem Wallkamen, je greßlicher sahe das Land als das Meer selberaus.
Nachdem wir nun unserm Erachten nach etwa an-derthalb Teutsche Meilen gerudert oder mit dem Bootvielmehr getrieben, kam eine wütendeBerg-hohe WelletMicr-uns hermuschend,und schien,als ob sie uns den letz-ten
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