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Leben des Engländers
lern, ir Grad 18 Minuten wieder ein Sturm,Hcher ! iKuns mit eben solcher Gewalt Westwerts jagte und von > ^,idem Weg nach einigen menschlichen Umgang so weit ^ ^verschlug, daß wenn unser Leben javom Meer noch ge- ^rettet,wir doch eher in Gefahr stehen würden, von wildenMenschen aufgefressen zu werden, als jemahls wieder in ^
unser eigen Land zu kommen. . ^
In diesem Elend bey noch immer zu hart stürmendenWind rieff des Morgens frühe einer von unsern Leu- ^ten: Land! und wir waren kaum aus der Cajme Ahinaus, in Hoffnung zu sehen, wo wir danninderWelt ^wären ? so stieß das Schiff auf eine Sand-Banck,und da seine Bewegung also im Augenblick gehemmet,schlug die See dermaßen drüber her, daß wir uns ins.gesamt alle Minuten des Lebens erwogen,und geschwin- ^de nach den Hütten und bedeckten Winckeln eileten, lHum uns vor dem Schaum und Sprühen des Wassers L,,zusichern. ^
Keiner, als wer in dergleichen Noth einmahl gewe- ^sen, kan sich die Bestürhung der Menschen bey solchen ^Umständen einbilden oder beschreiben. Wir wüsten ^nicht, wo wir waren, oder auf was für ein Land wirge- ^trieben worden? Obs eine Jnsul oder ein festes Land? ^obs bewohnet oder wüste sey ? und weil die Wuth des FWindes noch immerzu hefflig war, obwohl in etwas Lweniger als anfangs, so konten wir doch nicht einmahlhoffen, daß das Schiff sich nur noch wenige Minuten ^würde halten können,ohne in tausend Stücken zu zerbre-chen: der Wind müste denn durch ein halbes Wunder- ^werck augenblicks umlauffen. Summa, wir fassen da, Nsahen einander an und dem Tod alle Augenblick entge- N§en, worzu sich ein ieder, weil es die Ewigkeit gelten solte, ^