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In dieser Noth starb uns bey dem Schrecken vomSturm ein Matrose am hitzigen Fieber, und ein ande-rer samt dem Jungen wurden durch die Wellen vondem Schiffabgespühlt. Zu Ende der 12 . Tage, als dasWetter ein wenig stiller wurde, nahm unser Schifferdie Höhe, so gut er kontc, und befand, daß er ungefähr nGrad Norder Breite, aber rrGrad der Länge West-lich vom Lap 8r. ^ugullinv wäre. Daß er also seinerRechnung nach hinauf an die Cüste von Luians oderdem Nördlichen Theil von Brasilien jenseits dem Flußder ^msronen gegen den Oroonoko. insgemein der'grosseStrohmgenanntzgetrieben worden, und mit miranficng sich zu berathschlagen, was für einen Cours ernehmen folte, weil das Schiffvoll Ritzen und übel zuge-richtet war: da er denn gerade wieder nach der Brasi-lianischen Cüste hinab seegeln wolle.
Ich war durchaus darwider, und indem wir dieCharte von der Americanischen Sec-Cüste beschatte-ten, muthmasscten wir, es sey kein bewohntes Land vor-handen, da wir unsere Zuflucht hm nehmen kämen, bißwir in den Circkel derer Caribischen Inseln hinein kä-men : wurden also schlüßig, gegen Barbados zu seegeln,welches, wann wir zu Vermeidung der Enge der Bar-oder 6olko von Mexico brausten aus der räumen Seeblieben, unserer Hoffnung nach in etwa is Tagen abzu-segeln stünde, da wir hingegen ohneBeybülffe sowohlvor uns als vors Schiff die Reise nach der Cüste vonAfrica unmöglich vollbringen könten.
In solchem Vorhaben änderten wir unsern Cours,und fuhrenNord-Westen zum Westen, um etwa eineunserer Englischen Jnsuln zu erreichen, da ich einigenBeystand zu erhalten hoffte. Dann es überfiel uns un-
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