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Des Welt-berühmten Engelländers Robinson Crusoe Leben Und gantz ungemeine Begebenheiten : Insonderheit Da er acht und zwantzig Jahre lang auf einer unbewohnten Insul bey dem Einfluß des grossen Strohms Oroonoko, auf der Americanischen Küste, gelebt hat. Von ihm selbst in Englischer Sprache beschrieben; Nunmehro aber um seiner Fürtrefflichkeit willen ins Teutsche übersetzt und mit artigen Kupffern gezieret
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In dieser Noth starb uns bey dem Schrecken vomSturm ein Matrose am hitzigen Fieber, und ein ande-rer samt dem Jungen wurden durch die Wellen vondem Schiffabgespühlt. Zu Ende der 12 . Tage, als dasWetter ein wenig stiller wurde, nahm unser Schifferdie Höhe, so gut er kontc, und befand, daß er ungefähr nGrad Norder Breite, aber rrGrad der Länge West-lich vom Lap 8r. ^ugullinv wäre. Daß er also seinerRechnung nach hinauf an die Cüste von Luians oderdem Nördlichen Theil von Brasilien jenseits dem Flußder ^msronen gegen den Oroonoko. insgemein der'grosseStrohmgenanntzgetrieben worden, und mit miranficng sich zu berathschlagen, was für einen Cours ernehmen folte, weil das Schiffvoll Ritzen und übel zuge-richtet war: da er denn gerade wieder nach der Brasi-lianischen Cüste hinab seegeln wolle.

Ich war durchaus darwider, und indem wir dieCharte von der Americanischen Sec-Cüste beschatte-ten, muthmasscten wir, es sey kein bewohntes Land vor-handen, da wir unsere Zuflucht hm nehmen kämen, bißwir in den Circkel derer Caribischen Inseln hinein kä-men : wurden also schlüßig, gegen Barbados zu seegeln,welches, wann wir zu Vermeidung der Enge der Bar-oder 6olko von Mexico brausten aus der räumen Seeblieben, unserer Hoffnung nach in etwa is Tagen abzu-segeln stünde, da wir hingegen ohneBeybülffe sowohlvor uns als vors Schiff die Reise nach der Cüste vonAfrica unmöglich vollbringen könten.

In solchem Vorhaben änderten wir unsern Cours,und fuhrenNord-Westen zum Westen, um etwa eineunserer Englischen Jnsuln zu erreichen, da ich einigenBeystand zu erhalten hoffte. Dann es überfiel uns un-

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