s8 Leben des Engländ ers
Ladung an Gütern, ausser solchen geringen Sachen^ ^ ^zum Handel mit denen Negros dienlich, als gläserne >Perlen vderPaternvster,allerhandMeer-Muscheln und ^Puppenwerck, insonderheit kleine Sack-Spiegel, Meßftr, Scheeren, Beile, und dergleichen. ß
NochselbigenTageö,daichanBoord kam,giengen ^wir unter Seegel, und steureten Nordwerts auf unse- ^rer eignen Cüste, in Meynung, sodann hinüber nach ^dem Afticanischm Wall zu stechen, wann wir erst un- Eterm oder irGrad Nvrder Breite seyn würden, wel-- - ^ches zu selbiger Zeit die Fahrt dahin zu seyn schiene.Wir ^hatten sehr gur Wetter, nur überaus heiß, längs unserer, Hgantzen Cüste hin, biß wir auf die Höhe des L-x» 8c. äu. ^ *xullwo kamen, allwo wir weiter See-einwerts liessen, ^mithin dis Land ausm Gesichte verlohren, und ebenso ^den Cours nahmen, als ob wir nach der Insel kemsncio d6e raoronks bestimmet, imerzu Nord-Osten zum Osten ^
haltend, und gedachte Inseln an der Ost-Seite lassend.
Auf diesen Cours paßirten wir die Linie in etwa irTa- «gen, und waren, unserer letzten Obtervskivn nach, 7 Gra- ^de rr Minuten Norder Breite, als ein hessn'ger Orcan «uns von unserer Fahrt ganh verschlug. Er"entstund «üaus Süd-Osten, liess hinum nach Nord-Westen, und, ^setzte sich feste in Nord-Osten,'aus welchem er so entsetz- ^lich wütete, daß wir gantzer ir Tage nichts anders thun ü>,konten als treiben, immer vor ihn weg lauffend, und mu-sten uns dem Willen des Schicksals und dem Grimm -8des Windes überlassen. In diesen ir Tagen muste ^ich stets gewärtig seyn, daß mich die See verschlingen z>jwurde, und es dachte auch von allen Seelen auf dem OSchifte kein einhiger, mit dem Leben davon zu kommen.
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